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Oö: Uhr für altes Zeughaus Waizenkirchen läuft ab

Waizenkirchen (Oö): Eines der ältesten Feuerwehrzeughäuser OÖ (Baujahr 1905) soll nach Plänen der Gemeinde bald abgerissen werden. Heimat- und Kulturwerk geben nicht auf.

Der markante Bau mit original Schlauchturm und Aufschriften aus der Erbauerzeit soll einem Regenwasserbecken und Parkplätzen geopfert werden. Das bringt Siegfried Fleck und Paul Mayrhuber vom Heimat- und Kulturwerk Waizenkirchen auf die Palme. „Mit einigem guten Willen ließe sich das Becken versetzen“, so Fleck. Wenn sich alle an einen Tisch setzen, könne sicher eine vernünftige Lösung gefunden werden. Die Denkmalschützer denken an einen Bauernmarkt oder an einen Ort der Begegnung für Bewohner des daneben gelegenen Altenheimes. „Zeit lassen, Diskussion zulassen und nicht voreilig wegschieben“, wünscht sich Elisabeth Ferihumer (Grüne).

„Das Feuerwehrdepot steht rechtswirksam unter Denkmalschutz und darf ohne Bewilligung des Bundesdenkmalamtes (BDA) nicht abgerissen werden“, sagt Klaus Kohout vom Landesdenkmalamt. Andernfalls läge ein Straftatbestand vor. Kohout rechnet in absehbarer Zeit mit dem Bescheid. Heute wird in Waizenkirchen angeblich über den Abriss beraten. Bürgermeister Josef Dopler (VP) kommentiert das nicht. „Ich habe andere Sachen im Kopf“, sagt er. Dopler kündigt an, den Bescheid abwarten zu wollen. „Das Depot steht sicher noch einen Monat“, sagt er. Ein schwacher Trost für die Zeughaus-Beschützer.

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