Stmk: Zahlreiche Feuerwehren im Einsatz – Bäume umgestürzt, Stromausfälle…
Bezirk Leibnitz (Stmk): Im Bezirk Leibnitz sind auf Grund des nassen Neuschnees am 25. Februar 2006 Dutzende Bäume umgestürzt. Die Bäume versperrten zum Teil Straßen und Forstwege. In der Weststeiermark hatten rund 3.000 Haushalte teilweise keinen Strom.
Seit den Mitternachtsstunden von Freitag auf Samstag standen rund 25 Freiwillige Feuerwehren in Einsatz, um im Bezirk Leibnitz Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. „Schwerpunkt war der südliche Teil Leibnitz. Hier hat es stärkere Niederschläge gegeben“, berichtete Bezirkskommandant Dietmar Lederhaas. Rund 250 Mann waren mit Motorsägen und Äxten ausgerückt, um die Verkehrswege freizumachen. „Es hat zwar nicht viel geschneit, rund 15 Zentimeter, aber der Schnee ist sehr schwer“, erklärte der Kommandant.
„Stiwoll war abgesperrt“, so Kommandant Johann Bäck und sein Stellvertreter Martin Stampler von der örtlichen Feuerwehr. Von umgefallenen Bäumen betroffen war beinahe jede Straße, berichtete Bäck. Ein Einfamilienhaus eines älteren Ehepaares wurde ebenfalls von umstürzenden Bäumen bedroht. „Der obere Teil des Hauses musste evakuiert werden. Die schwer kranke Frau und ihr Mann mussten in den Keller ziehen, bis der Einsatz vorbei war“, so Bäck. Auch ein Garagen- sowie ein Vordach eines Wirtschaftsgebäudes mussten die 14 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Stiwoll von der Schneelast befreien – sie drohten, einzustürzen. Die Situation hatte sich bis zum Nachmittag einigermaßen beruhigt. (Einsatzbericht der FF Stiwoll hier auf Fire-World)
Durch den Schneefall stürzten auch immer wieder Bäume auf Strommasten: In der Weststeiermark – vorwiegend in Hitzendorf, Lieboch, Arnfels – waren rund 3.000 Haushalte von Freitag auf Samstag von Stromausfall betroffen. „Seit zwei Uhr früh stehen rund 30 Leute auch aus dem Raum Graz und Feldbach im Einsatz, um die Schäden zu beheben“, teilte Konzernsprecher Urs Harnik-Lauris von der Steweg-Steg mit. Der Großteil hatte bald wieder Strom – „die Reparaturarbeiten können aber bis in die späten Nachtstunden dauern“, so der Sprecher.
