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Schweden: Opfer nach folgenschwerem Busunglück stundenlang eingeklemmt

Schweden: Die Anzahl der Todesopfer bei dem schweren Busunglück auf einer schwedischen Autobahn am Freitag, dem 27. Jänner 2006, ist auf neun angestiegen. Von den insgesamt über 25 Schwerverletzten erlagen noch am Freitag zwei weitere ihren Verletzungen.

Die 50 Reisenden aus Südschweden waren auf einem Theaterausflug nach Stockholm unterwegs gewesen, wo sie sich das ABBA-Musical „Mamma Mia“ sehen wollten. Ein Polizeisprecher bezeichnete den Unfall, bei dem ein mit 50 Personen besetzter Reisebus in der Nähe der Ortschaft Arboga (160 Kilometer westlich von Stockholm) von der Fahrbahn abgekommen und in einem Graben auf dem Dach liegen geblieben war, als bisher schwerstes Busunglück in Schweden. Die Toten waren zum Teil noch immer nicht identifiziert. Nach dem Unglück musste mehr als ein Dutzend der Passagiere stundenlang in dem umgefallenen Bus mit zerdrücktem Dach eingeklemmt auf ihre Bergung warten.

Die Ursache des Unglücks wird weiterhin untersucht. Es gibt widersprüchliche Zeugenaussagen, wonach der Bus entweder auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geraten oder sich langsam von der Fahrspur entfernt hat. Der Busfahrer, der den Unfall überlebte, wurde von der Polizei bereits verhört. Das Ergebnis der Befragung wurde von den Ermittlern aber vorläufig geheim gehalten, um die Aussagen weiterer Zeugen nicht zu beeinflussen.

Salzburger Nachrichten

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