Technisch

Nö/Oö: Arbeitsboot der FF Stefanshart nach Mordalarm im Einsatz

Sarmingstein (Oö): In den Mittagsstunden wurde am Dienstag, dem 17.Jänner 2006, die FF Stefanshart vom Landeskriminalamt Oberösterreich zur Unterstzützung bei laufenden Ermittlungen auf der Donau gebeten.

Mit einem A-Boot wurde die Beamten sowie Einsatztaucher der Cobra bei der Suche unterstützt. Das A-Boot wurde vom Rüstfahrzeug der FF Amstetten in den Abendstunden mit dem HIAB aus dem Wasser gehoben.

BFK Amstetten

Ergänzende Angaben der SID:
In Sarmingstein wurde die Wasserleiche einer Frau gefunden.Die Frau wurde auf unbekannte Art (Angriff gegen den Kopf) an einen noch unbekannten Tatort getötet und folglich auch dort vermutlich mit einem Messer beide Hände sowie der Kopf vom Körper abgetrennt. Vermutlich nur mit Unterwäsche bekleidet wurde das Opfer zur Donau transportiert und auf der Uferböschung mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet, wodurch das Opfer an beiden Oberarmen und am Oberkörper sowie am Rücken massive Brandwunden erlitt und auch die auffälligen Tätowierungen zerstört wurden.
Zuletzt wurde der Leichnam in die Donau versenkt. Ob gleichzeitig auch die abgetrennten Körperteile in die Donau geworfen wurden, kann nicht gesagt werden.

Angenommener Todeszeitpunkt:
Freitag, 13.1.2006 bis Sonntag 15.1.2006, wobei die Liegezeit im Wasser weniger als 24 Stunden betragen dürfte.

Wer kennt folgendes Opfer?
Frau, ca. 20-30 Jahre jung (eher 20 Jahre), ca. 170 groß, ca. 65 -70 kg schwer, braunes Haar, am rechten Oberarm eine ca. 25 cm lange Tätowierung eines Fabelwesens, gleichfalls am Rücken eine großflächige Tätowierung (Burg, Drache, Krieger…).

Wer hat eine Beobachtung am Auffindungsort gemacht?
Vermutlich zwischen Sonntag Mittag und Montag früh hat der Täter den Leichnam zur Donau transportiert, angezündet und in die Donau versenkt.

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