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USA: Starke Waldbrände in Texas und Oklahoma

USA: Durch eine Hitzewelle ausgelöste Wald- und Buschbrände haben in den US-Staaten Texas und Oklahoma zahlreiche Menschen zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen.

Wie der regionale Rundfunk am 1.1.2006 (Ortszeit) berichtete, mussten Teile der 500.000-Einwohner-Stadt Oklahoma City evakuiert werden, als die Flammen den nordöstlichen Stadtrand erreichten. Im Norden von Texas waren nach Angaben des Fernsehsenders CNN rund 200 Haushalte gefährdet. Obwohl die Brände laut Feuerwehr weitgehend unter Kontrolle waren, versuchten die Behörden, die Menschen zum Verlassen ihrer Häuser zu bewegen, da hohe Temperaturen und starke Windböen die Flammen jederzeit wieder anfachen könnten. Bei den schweren Bränden starben in den vergangenen Tagen im Süden der USA mindestens vier Menschen.

Entspannung in Australien: Nach neuen Regenfällen hat sich die Lage im südostaustralischen Waldbrand-Gebiet heute unterdessen entspannt. Eine Kaltfront ließ die Temperaturen von zuvor bis 44 Grad um 20 Grad fallen, wie die Feuerwehr im Staat New South Wales mitteilte. Der Regen habe die Buschbrände eingedämmt. Bis Ende der Woche sei jedoch wieder ein Temperaturanstieg und damit eine neue Verschärfung der Lage zu erwarten, sagte ein Feuerwehrsprecher im Rundfunk.

Die Brände hatten zuvor Dutzende Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Nördlich von Sydney gerieten mehrere Feuer außer Kontrolle. Ein Eukalyptuswald unweit der Millionenstadt stand 30 Meter hoch in Flammen. Mindestens drei Wohnhäuser wurden zerstört. Hunderte Feuerwehrleute waren mit Hubschraubern und Löschflugzeugen im Einsatz. Die Brandursache war zunächst unklar. Zwar wurde wegen der hohen Sommertemperaturen auf der südlichen Erdhalbkugel vor etwaigen Buschfeuern gewarnt, doch gab es in den letzten Tagen keine Gewitter mit Blitzschlägen.
Deshalb vermutete die Feuerwehr, die Brände könnten von Menschen ausgelöst worden sein – ob aus Versehen oder mit Absicht, blieb vorerst offen.

ORF

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