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Nö: Tote und Verletzte nach Unfall mit vier Fahrzeugen

Zwei Todesopfer und zwei Verletzte forderte Freitag Nacht ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf der S5, der Stockerauer Schnellstrasse.

Die Retter waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort, doch für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät.

Wie es zu dem Unfall mit vier PKW auf der S5, Höhe Kamptalbrücke kam ist derzeit noch nicht geklärt. Zwei PKW Lenker wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und erlitten tödliche Verletzungen. Die zirka 25-jährige Beifahrerin eines weiteren Autos erlitt eine schwere Kopfverletzung, der ungefähr gleichaltrige Lenker wurde mittelschwer verletzt. Zwei weitere Personen die mit ihrem Fahrzeug in den Unfall verwickelt waren, blieben glücklicherweise unverletzt.

Die LEBIG Rettungsleitstelle alarmierte sofort die Rotkreuz-Notarztwagen aus Krems und Tulln, sowie drei Rettungswagen der Rotkreuz-Stellen Krems und Kirchberg am Wagram. Die Rotkreuz- und Notarztteams übernahmen unverzüglich die Versorgung der teils schwerverletzten Fahrzeuginsassen. Für zwei Lenker kam aber jede Hilfe zu spät, sie erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der Lenker und seine lebensgefährlich verletzte Beifahrerin wurden ins Krankenhaus Krems eingeliefert, der Gesundheitszustand der Frau ist jedoch sehr kritisch.

Lebig

ORF Bericht:
Ein tödlicher Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos hat sich in der Nacht auf Samstag auf der Stockerauer Schnellstraße (S5) zwischen Krems und Grafenwörth ereignet. Zwei Menschen waren auf der Stelle tot, drei weitere wurden verletzt.

Es war kurz vor Mitternacht, als es zu dem tragischen Unglück kam. Zwei Autos krachten auf der Stockerauer Schnellstraße (S5) ineinander. Ein Augenzeuge konnte den beiden Unfallwagen gerade noch ausweichen. Auch ein Pärchen, ein 25-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau, schafften es rechtzeitig, stehen zu bleiben. Ein 28-Jähriger prallte jedoch mit voller Wucht in den Unfallwagen. Alle drei wurden mit schweren Verletzungen ins Kremser Krankenhaus eingeliefert.

Augenzeuge schildert: „Ich habe selber gerade noch ausweichen können. Fast zur gleichen Zeit ist ein weiterer Wagen stehen geblieben. Dann ist noch ein Auto gekommen, der Fahrer konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er ist dem anderen Wagen ziemlich stark hinten aufgefahren.“
„Ich bin sofort zurückgelaufen, um zu schauen, wie ich helfen kann. Am Brückengeländer stand ein total zertrümmerter Pkw. Darin war eine eingeklemmte, nicht ansprechbare Person. Im nächsten Auto war niemand. Im dritten Fahrzeug waren zwei Personen eingeschlossen. Im vierten Auto war auf der Rückbank eine nicht ansprechbare Person. Ich setzte sofort den Notruf zur Feuerwehr ab.“

Der 28-jährige Lenker soll laut Polizei fast ein Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Er selbst wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft wird gegen den Mann Anzeige erstatten. Nach wie vor ist unklar, wie es zu dem Unfall kam. Laut Polizei war die Straße weder glatt noch gab es zum Unfallzeitpunkt Nebel. Die beiden Unglücksfahrer, ein 46-jähriger und ein 70-jähriger Mann, dürften auf der Stelle tot gewesen sein. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Unfallstelle glich einem Schlachtfeld. Den Behörden zufolge standen die Feuerwehren von vier Gemeinden, das Rote Kreuz und die Polizei mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Räumung der Wracks und die Bergung der Opfer nahm mehrere Stunden in Anspruch.
Eines der Unfallopfer war laut Polizei der 70-jährige Franz Erian, Altbürgermeister der Gemeinde Mautern (Bezirk Krems). Erian war von 1981-2003 Bürgermeister von Mautern.

Gegen 2.00 Uhr passierte ein weiterer Unfall. Ein Fahrzeug der Polizei, das bei der Abfahrt Theiß die Unfallstelle absicherte, wurde von einem 24-jährigen Pkw-Lenker gerammt. Der Fahrer übersah den mit Blaulicht und Warnblinkanlage gesicherten Dienstwagen und prallte seitlich gegen das Auto. Der Lenker war zu schnell unterwegs. Der Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,9 Promille. Die Feuerwehrkräfte an Ort und Stelle übernahmen die Fahrzeugbergung. Verletzt wurde bei dem Aufprall niemand.

ORF Niederösterreich

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