Technisch

Nö: Lkw bei dichtem Schneefall gegen die Fahrtrichtung auf der A21

Alland (Nö): Zu einem Brandeinsatz nach einem LKW-Unfall mit einem Tankwagen wurden die Feuerwehren Klausen-Leopoldsdorf und Alland in den Abendstunden des 28. Dezember 2005 alarmiert.

Nach einem klassischen „Einser“ drehte sich das slowakische Sattelkraftfahrzeug um 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung in der Böschung entlang des Mittelstreifens schwer beschädigt zum Stillstand.

Der vermutlich durch defekte, beim Unfall beschädigte Kabel entstandene Brand konnte noch vor dem Eintreffen der beiden Feuerwehren von den verletzten slowakischen Fahrern mittels mitgeführten Feuerlöscher eingedämmt werden. Beide Insassen wurden bei dem Unfall verletzt und ins Thermenklinikum Baden gebracht.

Um das Fahrzeug von der A21 zu bergen und zu entfernen, wurde im dichten Schneetreiben von Einsatzleiter HBI Scheder das Kranfahrzeug der FF Mödling angefordert.

Nach Eintreffen und Lageerkundung durch die Mannschaft der Kranmannschaft der Feuerwehr Mödling musste eine Totalsperre der A21 in Fahrtrichtung zur A2 verhängt werden. In diesem Zusammenhang sei auf die zeitweise fast schon kritische Unterbesetzung der VAAST hingewiesen, die in der Nacht auf der A21 nur mehr 2 Streifen zur Verfügung hat. Zur Totalsperre der Richtungsfahrbahn zur A2 und zur Absicherung der Unfallstelle mussten aus Melk und Krems entsprechende Funkmittel angefordert werden!

Der Lkw musste im dichten Schneetreiben von den Feuerwehren Klausen-Leopoldsdorf und Mödling geborgen werden: Mit vereinten Kräften von „Kran Mödling“ und einem Rüstlöschfahrzeug der örtlichen Feuerwehr konnte das Unfallfahrzeug geborgen und mittels Bergevorrichtung von der Autobahn entfernt werden.

Nach über 5 Stunden konnte die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden und sämtliche beteiligten Einsatzkräfte wieder einrücken.

FF Klausen-Leopoldsdorf
FF Mödling

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