Brand

Nö: Fahrzeugbrand und Nachlöscharbeiten in Wohnung in Gmünd

Gmünd (Nö): „Hier Florian Nö um 08.13 Uhr (29. Dezember 2005), Brandeinsatz für die Feuerwehr Gmünd, Fahrzeugbrand in der Spitalgasse beim Krankenhaus…“

Am 29. Dezember 2005 wurde die Feuerwehr Gmünd um 08.13 Uhr zum nächsten Einsatz gerufen. Nach Angaben des Fahrzeuglenkers hatte er seinen Pkw abgestellt und verschlossen. Das Fahrzeug setzte sich von selbst in Bewegung, kam nach einer Fahrstrecke von rund 150 m wieder zum Stillstand und begann sofort zu brennen.

11 Kameraden der FFG rückten mit TANK 1, TANK 3 und KRANF zum Einsatzort aus. Zwischenzeitlich hatten Bedienstete des Landeskrankenhauses Gmünd den Brand gelöscht, die Feuerwehr führte die Nachlöscharbeiten durch und verlagerte den Wagen anschließend. Im Einsatz standen 11 Kameraden mit dem Tanklöschfahrzeug 2000, Tanklöschfahrzeug 4000 und dem Kranfahrzeug, die Alarmzentrale war mit 1 Kameraden besetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Gmünd – Eibenstein kam mit 5 Mann und 1 Kleinlöschfahrzeug an die Einsatzstelle, die Freiwillige Feuerwehr Gmünd – Breitensee brach – nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter – den Einsatz ab.

Am Vormittag des 28. Dezember 2005 mussten noch Nachlöscharbeiten in der Wohnung des Axmannhofes durchgeführt werden. Wie schwierig das Auffinden von Glutnestern sein kann, bemerkt man am Deutlichsten dann, wenn alle Akkus der Wärembildkamera erst wieder aufgeladen werden müssen. Anhand des Bildes der Wärmebildkamera können Sie sich vielleicht eine Vorstellung machen, welche Temperaturen zum Zeitpunkt des Brandes geherrscht haben. Und in dieses Inferno sind Freiwillige – größtenteils junge Kameraden – eingedrungen, um ein Übergreifen auf andere Wohnungen zu verhindern und den Brand zu löschen !

Stellungnahme des Kommandanten: Abschließend sei es mir als Kommandant gestattet zu sagen, dass ich sehr stolz auf meine KameradInnen bin und dass ich sehr froh bin, dass nach diesem gefährlichen Einsatz alle Kameraden wieder gesund in die Feuerwehrzentrale einrücken konnten. Beim Roten Kreuz Gmünd, der Polizeiinspektion Gmünd, den Freiwilligen Feuerwehren Gmünd-Breitensee, Dietmanns, Hoheneich, Waldenstein und bei der Landesalarmzentrale bedanke ich mich für die äußerst professionelle Zusammenarbeit !

FF Gmünd

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