Nö: Bergungseinsätze nach Wintereinbruch (Gloggnitz)
Gloggnitz (Nö): Auch am Dienstag, dem 28. Dezember 2005, hieß es für die Mitglieder der Stadtfeuerwehr Gloggnitz bereits um 5.30 „Tagwache“. Schauplatz der Einsätze war die Semmeringschnellstrasse S6 in beiden Fahrtrichtungen.

Um 3.30 Uhr wurde für die Fahrtrichtung Semmering ab Gloggnitz Kettenpflicht verhängt. Ein tschechischer Lkw Fahrer trat trotzdem die Fahrt ohne der Ketten für seinen Lastkraftwagen an. Bei km 18.0 war das Endststation. Verkehrsbehindernd kam der Sattelzug am ersten Fahrstreifen zum Stillstand. Mittels einer Schleppstange wurde das Schwerfahrzeug zur Raststation Schottwien verbracht.
Gegen 8.00 Uhr ein neuerlicher Alarm für die Gloggnitzer Florianis. In Fahrtrichtung Neunkirchen kam eine Lenkerin von der Fahrbahn ab und musste mittels Seilwinde wieder auf die Straße zurückgezogen werden. Bei diesem Unfall wurd auch der rechte Vorderreifen beschädigt welcher gemeinsam mit dem Eintreffenden ÖAMTC Mitarbeiter rasch gewechselt werden konnte. Das Fahrzeug selbst wurde mittels Last Gloggnitz verbracht.

Nur 800 Meter von der oben genannten Unfallstelle ereignete sich unmittelbar bei den Bergungsarbeiten der nächste Unfall. Eine Lenkerin war gegen die Betonleitwand geprallt.
Ein aufmerksamer Fahrzeuglenker meldete diesen Unfall der Einsatzmannschaft. Zu Fuß begab man sich zu dem Fahrzeug, welches bereits am Pannenstreifen bzw. ersten Fahrstreifen zum Stillstand gekommen war. Da die Lenkerin über Schmerzen in der Schulter klagte wurde der Rettungsdienst über die LEBIG alarmiert. Bis zum Eintreffen des Rettungsmittel wurde durch ausgebildete Rettungssanitäter der Feuerwehr Erste Hilfe geleistet. Die Lenkerin wurde unbestimmten Grades verletzt. Am PKW entstand Blechschaden. Der Pkw wurde dann mittels Seilwinde und Last von der Straße verbracht. Gegen 9.30 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus wieder hergestellt werden.
