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Ktn: Herrenloses Rad führte zu Lkw-Brand

Eine Verkettung unglücklicher Zufälle sorgte am Donnerstagabend für einen ausgebrannten Champignon-Transporter, eine beschädigte Lärmschutzwand und eine Sperre der Südautobahn.

Hinterrad machte sich selbstständig
Begonnen hatte die Misere, als sich von einem italienischen Klein-Lkw, der im Bereich des Knoten Ost in Klagenfurt auf der Südautobahn unterwegs gewesen war, aus bisher unbekannter Ursache das rechte Hinterrad löste.

Das herrenlose Rad rollte auf die Überholspur, wo gerade ein mit Champignons beladener Lkw aus Ungarn das italienische Fahrzeug überholen wollte.

Reibung verursachte Hitze, Lkw brannte aus
Der ungarische Lenker konnte dem Rad nicht ausweichen, dieses geriet unter den Lkw und verklemmte sich unter der Vorderachse und dem Motorraum. Durch die Reibung entwickelte sich – so die Aussage der Polizei – eine so große Hitze, dass es im Motorraum des Pilz-Transporters zu brennen begann.

Der Fahrer lenkte den Wagen auf den Pannenstreifen und konnte noch aussteigen, ehe die Flammen auf das gesamte Fahrzeug und in der Folge auch auf die im Unfallbereich montierte Lärmschutzwand übergriffen.

Südautobahn für knappe Stunde gesperrt
Die Klagenfurt Berufsfeuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen, der Lkw brannte jedoch vollständig aus. Die Lenker der beiden Fahrzeuge wurden nicht verletzt, die Südautobahn musste für eine knappe Stunde gesperrt werden.

{url=http://kaernten.orf.at/stories/75323/]ORF Steiermark[/url]

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