Österreich: Kind & Feuer – Referent für Symposium gesucht!
Für ein Symposium in Österreich wird ein Referent gesucht, der der kompetent ist bezüglich einer Darstellung der pädagogischen Ansätze im Bereich Kinder und Jugendliche.
Als Leiter des interdisziplinären Symposiums KIND und FEUER am 10. und 11. März 2006 in BERLIN, bin ich auf der Suche nach einem Referenten aus ÖSTERREICH, der kompetent ist bezüglich einer Darstellung der pädagogischen Ansätze in dem bereich Kinder und Jugendliche, und interessiert ist, dieses im Rahmen des Symposiums, zu dem auch Vertreter aus Deutschland und der Schweiz geladen werden, vorzustellen
Kontakt:
Herr
Kain Karawahn
Leiter des symposiums KIND und FEUER
Telefon: 0049 / 30 / 2833140
Mail: karawahn@mitfeuerspielen.de]
Webseite: http://www.mitfeuerSPIELEN.de/
KIND und FEUER
Interdisziplinäres Symposium über Präsenz, Wahrnehmung und Vermittlung von Feuer HEUTE
Berlin – 10. und 11. März 2006
Veranstalter: BERLINER FEUERWEHR und VIVANTES Netzwerk für Gesundheit Berlin
Organisation: EOBIONT Berlin
Leitung: KAIN KARAWAHN Berlin
Chemische und physikalische Kenntnisse über Brennprozesse zu erweitern sind Bestandteil ständiger Forschung in technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Dagegen sind Auseinandersetzungen mit psychologischen, sozialen und kulturellen Inhalten, dem eigentlichen Sinn und Zweck menschlichen Umgangs mit Feuer, nur noch im historischen Kontext auffindbar.
Der im 20. Jahrhundert begonnene Auszug häuslicher Feuerstätten verteilte sich auf den getrennten Einzug technisierter Licht-, Wärme- und Kochfunktionen. Dessen Vollzug verursachte jedoch auch das Aus von bisherigen, damit verbundenen, eigenverantwortlichen und soziokulturellen Verhaltensnormen, derart gebildet im jahrtausendelangen Umgang mit dem Zeichen und Zentrum menschlicher Behausung.
Doch Feuer ist nicht raus aus dem Haus. Auf allen Kanälen präsentieren sich Brennpunkte und Krisenherde, explodieren Autos und Autobomben, demonstrieren Menschen in Nachrichten, Filmen, Computerspielen, Zeitschriften, Büchern und Comics, wie sie Konflikte mit flammenden Gewalten lösen.
Und immer wieder fängt dann auch noch der eigene Nachwuchs an, sich für Streichhölzer, Feuerzeuge und selbstgemachte Brennprozesse zu interessieren – und entzündet derart in Eltern, Erziehern und Lehrern einen brenzligen Mix aus Verbots- und Verunsicherungspädagogik.
Zwar sind heutzutage in Kindergärten und Grundschulen Verkehrerziehung, Schwimmunterricht und Computerschulung professionalisiert, auch leisten manche Feuerwehren freiwillige Brandschutzerziehung, doch der sichere Umgang mit Feuer, die Erzielung altersgerechter Feuerkompetenz, hat bisher nirgendwo einen Bildungsplatz – weder in der Praxis von Kindergärten und Schulen, noch im Diskurs wissenschaftlicher Disziplinen.
Die Zeit brennt, dieses zu ändern!
