Wien: Feuerwehreinsatz – Zu hohe Strahlenwerte in Müllauto
Wien: Mit Atemschutz sind am 23. November 2005 Feuerwehrleue in Wien-Donaustadt angerückt. Ein Müllwagen wurde wegen zu hoher Strahlenwerte kontrolliert. Für Menschen und Umwelt bestand keine Gefahr.
Grund für die ungewöhnliche Strahlenquelle war ein mit Decken gefüllter Müllsack, den das Auto transportierte. Strahlenexperte Christian Schmitzer vom Forschungszentrum Seibersdorf vermutet, dass es sich bei dem Müll um Jahrzehnte alte Rheumadecken handelt. Der Müllsack wies eine Belastung von 750 Nanosievert pro Stunde (nSv/h) auf. Zum Vergleich: Polizeiliche Absperrungen erfolgen erst ab 10.000 Nanosievert. Seibersdorf sieht keine Gefährdung für den Menschen. Röntgenassistenten werden einer jährlichen Strahlungsdosis von 20 Millionen Nanoserviert ausgesetzt.
