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Nö: Tamiflu-Pulver ist in NÖ angekommen

Diese Woche sind an das Land NÖ 450 Kilogramm Tamiflu-Pulver für den Ernstfall einer möglichen Pandemie durch die Vogelgrippe geliefert worden. 150.000 Menschen des Schlüsselpersonals könnten damit versorgt werden.

Tamiflupulver um 3,5 Millionen Euro gekauft
Bisher ist das Vogelgrippevirus auf keinen Menschen übertragen worden. Niederösterreich ist für einen eventuellen auftretenden Pandemie-Ernstfall bereits bestens gerüstet. Denn das Land folgte wissenschaftlichen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und kaufte Tamiflupulver.

Laut SPÖ-Gesundheitslandesrat Emil Schabl sind insgesamt 450 Kilogramm Tamiflu-Pulver um 3,5 Millionen Euro geliefert worden.

Geheimer Lagerort
Das Medikament kann zehn Jahre lang gelagert werden und befindet sich gut geschützt an einem Lagerort, der nur wenigen Personen bekannt ist. Im Falle des Falles würde das Pulver in acht niederösterreichischen Krankenhäusern aufbereitet und in Fläschchen abgefüllt werden.

Schlüsselpersonal wäre versorgt
Damit könnten laut Schabl etwa 150.000 Menschen versorgt werden, also vor allem das so genannte Schlüsselpersonal bei Feuerwehr, Rettung, Polizei und Krankenhäusern sowie Ärzte, Bundesheersoldaten und Mitarbeiter sozialer Dienste.

Sie wären im Ernstfall einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Schabl betont aber, dass es derzeit keinen Grund zur Beunruhigung gebe.

ORF NIederösterreich

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