Mix

Autofahrerclub ÖAMTC fordert Kfz-Brandschutz

Österreich: Nach einem Autounfall im Bezirk Schärding, bei dem zwei 17-jährige Burschen verbrannt waren, forderte der ÖAMTC erneut höhere Standards beim Brandschutz in Fahrzeugen. 90 Prozent aller Autobrände könnten damit verhindert werden.

Die beiden Lehrlinge waren mit ihrem Pkw gegen einen Baum geprallt. Der Wagen ging sofort in Flammen auf, die Jugendlichen verbrannten hilflos (Medienbericht auf Fire-World zum genannten Ereignis).

Einer Statistik des ÖAMTC zu Folge gebe es täglich rund fünf Fahrzeugbrände in Österreich. Im Oktober 2005 habe der ÖAMTC deshalb gemeinsam mit dem „Österreichischen Bundesfeuerwehrverband“ ein „Sicherheitspaket für effektiven Brandschutz in Fahrzeugen“ vorgestellt. Eine Umsetzung der präsentierten Maßnahmen könne bis zu 90 Prozent aller Autobrände verhindern, ist sich der ÖAMTC sicher.

Einbau einer Löschanlage
Eine eingebaute, automatische Löschanlage hätte etwa verhindern können, dass der Wagen nach dem Aufprall sofort Feuer fing, so die Experten beim ÖAMTC. Ein Brand im Motorraum könne damit rasch entdeckt und bekämpft werden. Außerdem werde das Feuer auch dann gelöscht, wenn die Insassen nicht mehr dazu in der Lage seien. Zusätzlich forderte der ÖAMTC technische Einrichtungen in Fahrzeugen, die bei einem Unfall automatisch die Stromzufuhr unterbrechen. Dadurch könne die Gefahr des Ausbruchs von Bränden durch Funkenschlag minimiert werden.

Feuerlöscher mitführen
Außerdem empfehle man jedem Autofahrer, einen Feuerlöscher im Pkw mitzuführen. Komme man zu einem brennenden Fahrzeug, könne man damit effektiv helfen, das Feuer einzudämmen, so der ÖAMTC.

ORF Oberösterreich
ÖAMTC

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert