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Tirol: Bauernhof abgebrannt: 25 Kühe tot- Feuerwehr machtlos

Westendorf (Tirol): Kurz vor Sonntagmittag, 16. Oktober 2005, ist in Westendorf ein Bauernhof in Flammen aufgegangen. Feuerwehrmänner aus dem ganzen Bezirk hatten vergeblich versucht, den Hof zu retten. Dennoch verbrannten 25 Kühe in den Flammen.

Es waren dramatische Minuten, die der „Hinterhutz“-Bauer am Sonntag kurz vor Mittag erlebte. Der Altbauer und sein Sohn waren allein zuhause, als der Hof plötzlich in Flammen aufging. Beide versuchten zu retten, was noch zu retten war. Vom eigenen Hab und Gut blieb ihnen nichts. Sie riskierten ihr Leben, um in letzter Sekunde noch einige wenige Kühe zu retten. Dann mussten die beiden Bergbauern zusehen, wie ihre anderen 25 Kühe hilflos im Stall verbrannten und wie das alte Bauernhaus ein Raub der Flammen wurde und bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Auch die rund 70 Feuerwehrleute aus dem ganzen Bezirk sind machtlos, sagt Einsatzleiter Rudolf Luxner von der Feuerwehr Westendorf. Wenn ein Holzhaus in Vollbrand stehe könne man nichts mehr machen. Außerdem habe die Feuerwehr bis zu dem weit abgelegenen Hof eine Viertelstunde Anfahrtszeit gebraucht und auch die Versorgung mit Löschwasser sei dort schlecht gewesen. Die Feuerwehrleute konnten nur mehr verhindern, dass auch der angrenzende Hof Feuer fing. Wie es zu dem Brand beim kam, ist noch völlig unklar. Die beiden Bauern sind schwer geschockt und werden vom Kriseninterventionsteam seelisch betreut.

ORF Tirol

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