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Schweiz: Menschenrettung – Junger Mann versinkt fast im Sumpf

Aarwangen (Schweiz): Polizei und Feuerwehr haben in der Nacht auf Samstag, dem 15. Oktober 2005, einen jungen Mann aus einem Sumpf in Aarwangen gezogen. Der Mann, der sich im Wald verirrt hatte, war bereits bis zur Brust im Schlamm eingesunken, als die Retter auftauchten.

Der Mann hatte am Abend an einem Fest in der Waldhütte Wynau teilgenommen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Nach Mitternacht wollte er zu Fuss nach Huttwil gehen. Dabei kam er in die Nähe des «Mumenthaler Weihers» in Aarwangen. Da er keine Lampe bei sich trug, und sich bereits Nebelschwaden gebildet hatten, verirrte er sich im Wald und geriet immer tiefer in den Sumpf. Schliesslich konnte er sich nicht mehr selber befreien.

Um 1.45 Uhr rief der Verirrte mit seinem Mobiltelefon die regionale Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern an. Die Beamten machten sich auf die Suche und fanden den Mann – auch, weil er sie durch Brüllen auf seinen Standort aufmerksam machte. Als die Polizei am Sumpf eintraf, war der Mann bereits bis zur Brust im Schlamm eingesunken. Befreit wurde er von den ebenfalls aufgebotenen Wehrdiensten Aarwangen. Er wurde zu einer Untersuchung ins Spital gebracht.

Züricher Zeitung

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