Bayern: Erstes Heißausbildungszentrum in Bayern
Am 11. September 2005 ging im bayerischen Oberhausen die FeuReX GmbH mit dem ersten gewerbl. Heißausbildungszentrum in Bayern mit einer offiziellen Feierstunde an den Start.
Aus den Reihen der Politik wird die Initiative der Betreiberfirma Feurex als Investition für die Sicherheit der Bürger und Einsatzkräfte gesehen, die sich vorausschauend und beispielgebend in die Ausbildungskonzepte der Feuerwehren einfügt.
Das Kompetenzzentrum für Feuerwehren und Rettungskräfte wird sich mit den Ausbildungsschwerpunkten Heißausbildung, Rauchgasdurchzündung, technische Hilfeleistung, Industriebrandbekämpfung und zukunftsweisenden Löschverfahren wie Druckluftschaum befassen.

Bereits seit längerem wird aus den Reihen der Feuerwehren eine ganzheitliche Ausbildung unter realen und kontrollierten Einsatzbedingungen für Atemschutzgeräteträger gefordert. Ziel ist es, die Einsatzkräfte stressfrei und gefahrlos an die Bedingungen im Brandeinsatz heranzuführen und somit das nötige Handwerkszeug für den routinierten Einsatzdienst zu vermitteln. Das Training schließt dabei lückenlos an die bereits vorhandenen Ausbildungsabschnitte für die Atemschutzgeräteträger an. Verfolgt wird das Konzept einer vierstufigen Ausbildung. Dabei bilden die Atemschutzgrundausbildung sowie das Training in gasbefeuerten Anlagen unverzichtbare Grundbausteine für die weiterführende Ausbildung, die im bayerischen Oberhausen mit der feststoffbefeuerten Heißausbildung fortan zur Verfügung steht. Die Gesamtheit aller Module führt zu einer optimierten und realitätsnahen Ausbildung. „Diese Art der Ausbildung wird auch zukünftig eine große Rolle spielen“, resümiert Dr. Christian Schwarz, der als Leiter der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried zu den Festrednern bei der Eröffnung zählte.
Die feststoffbefeuerte Heißausbildung bildet den Mittelpunkt des Ausbildungsgeschehens. In zunächst drei aneinander gereihten Containern lässt sich so ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus unter realtypischen Einsatzbedingungen darstellen. Gegenüber gasbefeuerten Anlagen ergibt sich der Unterschied durch die kontrollierte Einspielung von Rauchschichtungen und zugehöriger Temperaturentwicklung in den jeweiligen Abschnitten. Zudem ist die Suche nach vermissten Personen als auch ein Hindernisparcours zu bewältigen, noch bevor der Trupp im Brandraum unter Aufsicht des Instruktors realitätsnah die erforderlichen Strahlrohrtechniken und die Prozedur zum Blocken einer Rauchgasdurchzündung trainiert.

Als besonders interessant stellt sich die Mobilität der verlastbaren Heißausbildungsanlage dar. So bietet sich die Möglichkeit, den Trainingsort auf das Gelände des Kunden zu verlagern. Schnell wird der Vorteil für Berufs- und Werkfeuerwehren ersichtlich, die mit Mannschaft und Gerät am eigenen Standort verbleiben können. Somit wird die Ausrückestärke, selbst bei mehrtägigen Ausbildungsgängen, nicht beeinträchtigt. Durch den Wegfall von Reise- und Übernachtungskosten ergeben sich mitunter deutliche Einsparungen.
Bereits zum Basistraining gehören die Unterrichtung von Strahlrohrtechniken sowie die Vermittlung gängiger Rettungskonzepte für Sicherungstrupps zum Schutze der eigenen Mannschaft. Die praxisbezogenen Lerninhalte ergänzen sich jeweils um die Vermittlung der dazugehörenden theoretischen Kenntnisse. Durch einen Sicherheitsmechanismus kann die Anlage in kürzester Zeit von Rauch und Hitze befreit werden. Durch die vorhandene rettungsdienstliche Zusatzqualifikation der Ausbilder und Vorhaltung medizinischer Ausrüstung bis hin zum automatischen Defibrillator wird größtmögliche Vorsorge für die Sicherheit während des Ausbildungsbetriebes getroffen.

Die Trainingsinhalte passen sich den Erfordernissen der Teilnehmer an. Die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und Feuerwehren steht dabei im Mittelpunkt. Gemeinsam werden Übungsszenarien und Ausbildungsgänge in den einzelnen Fachrichtungen erarbeitet. Ein modularer Aufbau der Lehrveranstaltungen ermöglicht die dynamische Weiterbildung der Mannschaft, auch über mehrere Ausbildungsschritte hinweg.
Das Know-how der Ausbilder aus den Bereichen Freiwillige Feuerwehr, Werk- und Berufsfeuerwehr in Zusammenwirken mit dem Einsatz zukunftsweisender Technologien erlaubt eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Erklärtes Ziel hierbei ist eine praxisorientierte Ausbildung stets nach dem aktuellsten Stand der Technik. Im Mittelpunkt steht die Aus- und Fortbildung nach dem jeweils gängigen Stand der Technik. Die Ausbildungsinhalte werden in Zusammenarbeit mit anerkannten Ausbildungszentren stetig weiterentwickelt.
Aufgrund der flexiblen und kundenorientierten Lehrgangsplanung können Termine in Abstimmung mit den Belangen der Kunden koordiniert werden. Hierdurch entstehen günstige Ausbildungstarife durch Vermeidung von Zusatzkosten wie Ersatz von Lohnausfällen, Reise-, Übernachtungskosten, etc
Das Besondere bei FeuReX in Kürze:
• Kompetenzzentrum für Feuerwehren und Rettungskräfte mit den Ausbildungsschwerpunkten Heißausbildung, Rauchgasdurchzündung, technische Hilfeleistung, Industriebrandbekämpfung und zukunftsweisenden Löschverfahren wie Druckluftschaum.
• Modularer Aufbau der Ausbildung ermöglicht die dynamische Weiterbildung der Mannschaft über mehrere Ausbildungsabschnitte hinweg.
• Das breit gefächerte Know-how der Ausbilder, aus Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehren und Freiwilliger Feuerwehren ermöglicht ein abgestimmtes Training nach den Anforderungen der Teilnehmer.
• Die Vermittlung der theoretischen Grundlagen für das praxisorientierte Programm gehört zum Standard.
• Kurse am Standort Oberhausen stehen bereits ab 10 Teilnehmer zur Verfügung
• Ein- oder Mehrtageskurse können gebucht werden.
• Fortlaufende Anpassung der Lerninhalte nach dem jeweils neuesten Stand der Technik.
• Löschtaktik im Umgang mit CAFS
• Ausbildungen mit geringen Zusatzkosten
• Interessant: Die mobile Heißausbildungsanlage lässt sich im Wechselladersystem verfrachten. Der Ausbildungsort kann somit auf das Gelände des Kunden verlegt werden, mit allen daraus entstehenden Vorteilen.
Pressedienst:
Ingo Stöhr
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