Jugend

Oö: Feuerwehrjugend Eggelsberg – 24 Stunden bereit

Die Feuerwehr Eggelsberg veranstaltete am 3.-4. Sept. den ersten „24 Stunden Tag“ für die Feuerwehrjugend.

Um 13 Uhr trafen 12 Mitglieder (11 Burschen und 1 Mädchen), bewaffnet mit Uniform, Schlafsack usw. im Zeughaus ein. Anschließend wurden sie von den aktiven Kameraden im Stationsbetrieb fit für die zu bewältigenden Aufgaben gemacht.

Um 16:30 heulte die Sirene über die Lautsprecher: „Fahrzeugbergung – Salzburgerstraße 1“. Die Jungs sprangen in die jeweils zugeteilten Fahrzeuge. Der von der Straße abgekommene Lieferwagen wurde mit Seilwinde unter Aufsicht der „Aktiven“ geborgen.

Nun machte sich Hunger breit – Küchendienst war angesagt. So konnte um ca. 18 Uhr zu Abend gegessen werden. Als das Geschirr auch wieder sauber war wurde vom Zugskommandanten die Schulung „Gefahren im Einsatz“ abgehalten.

Die letzten Worte gesprochen, da heulte die Sirene schon wieder: „Zimmerbrand Nähe Altstoffsammelzentrum“ – In einem alten Container brannten Holzkisten. Beleuchtung musste aufgebaut werden und der Brand per TLF bekämpft werden – mit Erfolg.
Im Anschluss lief über Großleinwand ein Film über Flash-over, der natürlich noch einige Fragen offen ließ.
Der Schulungsraum fungierte in der Zwischenzeit auch schon als Schlaflager.

Nach anfänglichen Schlafschwierigkeiten war dann gegen Mitternacht endlich Ruhe eingekehrt.
Als der Schlaf gerade am schönsten war, heulte die Sirene: „Ölspur“ Die ca. 150 m lange Ölspur (Wasser) musste mit Ölbindemittel (Sägespäne) gebunden werden. Das Kehren machte noch müder als es den Anschein hatte. Denn wieder eingerückt, verkroch sich jeder in seinem Schlafsack und träumte. Auch die Betreuer konnten jetzt an etwas Schlaf denken.

Um 7 Uhr wurde geweckt, nach Körperpflege und Frühstück wurde das Rote Kreuz Eggelsberg besichtigt. Und schon machte sich wieder die Sirene laut.: “Moorbrand am Ibmer Moor“ Morgensport mit Feuerpatsche und Schaufel durch den Moorlehrpfad.

Bei der anschließende Fotoschau der bereits erlebten Stunden gab es viel zu lachen.
Doch dann, Sirene: „Vermisster Schwammerlsucher nähe Weilbuch“. In einer Suchkette formiert, wurde ein Waldstück durchkämmt und so der Verletzte rasch gefunden und abtransportiert.

Während die Einen das Mittagessen zubereiteten, brachten die Anderen Zeughaus und Fahrzeuge in sauberen Zustand. Um 13 Uhr waren die Bäuche voll, Zeughaus und Fahrzeuge gereinigt, die Augen müde und die 24 Stunden vorbei.
So konnte der Heimweg angetreten werden. Die Aktion war ein voller Erfolg und ausnahmslos jeder beteiligte hatte seine Freude daran.

Allen Mitwirkenden Herzlichen Dank!

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