Tirol: Hochwassereinsatz in Wörgl – Tag 4
Nur die große Welle der Unterstützung von auswärtigen Feuerwehren sowie freiwilligen Helfern ermöglichte es, dass bis auf einige wenige Keller alle ausgepumpt werden konnten.
Stündlich bieten weitere Feuerwehren ihre Hilfe an. Am morgigen Tag wird sich der Schwerpunkt auf das Säubern der Straßen verlagern.
Es wurde heute begonnen mit Radladern, Traktoren und LKW den Schlamm von den Straßen zu entfernen. Weiters ist das Großtanklöschfahrzeug den ganzen Tag damit beschäftigt gewesen, die Straßen vom zurückgebliebenen Öl zu entfernen und somit Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Für die Beseitigung von ausgelaufenem Öl wurden mehrere Pumpwagen der Firma Daka sowie einige Traktoren mit Güllefässern angefordert. Das Öl wurde bei der Firma Berger zwischengelagert und letztendlich von der Firma Daka beseitigt.
Auf Grund dessen, dass die meisten Keller bereits leer gepumpt worden sind und auch keine weiteren großen Objekte mehr auszupumpen sind, ist der KHZ aus Südtirol mit den großen Pumpen heute abgezogen.
Die Pumparbeiten beim Pumpwerk Söcking, welche von den Kameraden aus Nieder- und Oberösterreich übernommen wurden, laufen noch heute die ganze Nacht. Die Tiwag hat eine der zwei beschädigten Pumpen ersetzt und lässt diese jetzt im Probebetrieb laufen. Ist dieser Probebetrieb störungsfrei bis morgen früh, können die Pumparbeiten beendet werden.

Der Hilfszug des Bundesheeres mit einer Stärke von 100 Mann wurde auf folgende vier Betriebe aufgeteilt, bei denen die Lagerhallen auszuräumen sind: Spar Zentrale, GeoTec, Riedhard und Wave.
Am 4. Tag waren folgende Feuerwehren im Einsatz:
Igls, Reichenau, Mühlau, Neu Arzl, BTF Sandoz, Kitzbühel, Hall, Schlitters, Kirchberg, Fieberbrunn, Hopfgarten, Niederndorf, Liesfeld, Auffach, Breitenbach, Bruckhäusl, Oberau, Aschau bei Kitzbühel, Walchsee, Kundl, BTF Spar, Hötting, Niederau, Brixlegg, Waidring, Hungerburg, Arzl, Amras, Kirchbichl, Wilten, Vill, Rettenschöss, Ried im Innkreis, Brandenberg, Itter, Linz, Hainfeld sowie der KHZ aus Südtirol und der KHD Niederösterreich.
Bericht: Thomas Hauser / FF Wörgl
