W: Beschuss einer Acetylengasflasche
Ein Scharfschütze der Cobra hat Dienstagnachmittag mit einem gezielten Schuss die Explosionsgefahr auf einer Baustelle in der Leopoldstadt gebannt.
Acetylenflasche brannte
Gegen 16.00 Uhr hatte auf der Baustelle zur U2-Verlängerung an der Oberen Donaustraße eine Acetylenflasche aus unbekannter Ursache zu brennen begonnen. Das Gas wird zum Schweißen verwendet. Es bestand höchste Explosionsgefahr.
Feuerwehr kühlt aus der Ferne
Die Flamme loderte aus dem Ventil, aus dem das Gas herausströmt. Acetylen kann weder mit Wasser noch Schaum gelöscht werden.
Die Feuerwehr war mit 60 Mann im Einsatz, konnte aber nichts anderes tun, als die Gasflasche aus der Entfernung mit Wasserwerfern kühl zu halten.
Ventil weggeschossen
Schließlich schoss ein Scharfschütze der Polizeisondereinheit Cobra das Ventil der Flasche weg. Dadurch konnte der Druck besser entweichen und die Explosionsgefahr war gebannt. Gegen 17.30 Uhr war die Gasflasche ausgebrannt.
Sperre aufgehoben
Wohnhäuser mussten nicht evakuiert werden. Die Sperre der Oberen Donaustraße ist wieder aufgehoben.
Quelle: orf.at
