Brand

Nö: Brand von ca. 200 Strohballen in Gneixendorf

Krems (Nö): In den frühen Abendstunden des 20.6.2005 würde die BAZ Krems über einen Brand mehrerer Strohballen in Gneixendorf, neben der B37 informiert. Der Disponent alarmierte die diensthabende Schleife und die Feuerwache Gneixendorf.

Schon als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, war klar, dass die vorhandene Mannschaft sowie Fahrzeuge nicht ausreichen würden. Deswegen alarmierte der Diensthabende die gesamte Hauptwache sowie die Feuerwachen Krems-Rehberg und Krems-Egelsee. Dazu wurde die Freiwillige Feuerwehr Stratzing alarmiert.

Die Situation war wie folgt:
Brand von ca. 200 Strohballen, Übergreifen des Brandes auf umliegende Baumgruppen sowie auf die benachbarten Gartengrundstücke.

Die Mannschaft von Tank 3 Krems ging unter schwerem Atemschutz und zwei C-Rohren zur Brandbekämpfung vor.
Dies war natürlich nicht ausreichend, weshalb der Wasserwerfer von Tank 3 Krems aufgebaut wurde.

Die restlichen Männer stellten weitere Atemschutztrupps, und bauten zwei Zubringleitungen vom 500m entfernten Löschteich auf. Es wurde der Atemschutzsammelplatz (bedingt durch die starke Rauchentwicklung und mehrmalige Richtungsänderung des Windes) an verschiedenen Stellen errichtet. Zur Unterstützung wurde ein Bagger angefordert, der sehr rasch zur Stelle war und das Stroh auseinander zog. Um 21.16 Uhr wurden die Feuerwachen Krems-Hollenburg sowie Krems-Stein als Ablöse der Mannschaft angefordert. Weiters wurden noch 2 Bagger, einer der Mülldeponie Gneixendorf und ein weiterer der Gemeinde Krems angefordert.

Um 00:00 Uhr wurde die FW Angern und um 00:30 4 Mann der Hauptwache zur Brandwache verständigt. In den Abendstunden kam es durch eine extreme Niederdruckwetterlage zu einer sehr starken Verrauchung der B37 und der unliegenden Talsenke. Dadurch kam es zu Behinderung auf der B37. Die Einsatzkräfte waren im steten Wechsel mit umluftunabhängigen (schweren) Atemschutzgeräten aber auch mit Filtergeräten im Einsatz.

Ein Feuerwehrmann wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins KH Krems gebracht, konnte aber nach kurzer Beobachtung wieder entlassen werden. Eine Feuerwehrfrau erlitt vorübergehend einen Schwächeanfall und wurde vom Roten Kreuz vor Ort betreut.

Eine 8-köpfige Brandwache blieb bis in die frühen Morgenstunden vor Ort und war mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Im Einsatz:
Hauptwache, K-Gneixendorf, K-Egelsee, K-Rehberg, K-Hollenburg, K-Stein, K-Angern Feuerwehr Stratzing ca. 70 Feuerwehrmitglieder.

FF Krems

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