Wien: Stiegenhäuser drohten einzustürzen
Wien: Am Alsergrund mussten Montagnachmittag, 13. Juni 2005, zwei Wohnhäuser evakuiert werden. Die Stiegenhäuser drohten einzustürzen. Auf die Einsturzgefahr ist man zufällig aufmerksam geworden.
Zwei ältere Damen waren Montagnachmittag von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht worden. Danach wurden die beiden Häuser in der Hörlgasse 11 und in der Türkenstraße 10 von der Baupolizei für einige Monate behördlich gesperrt. Die Mieter können Ersatzquartiere in Anspruch nehmen. Einige kamen bei Verwandten unter.
Auf die Einsturzgefahr der beiden Stiegenhäuser war man nur durch Zufall aufmerksam geworden. Seit zwei Wochen haben die beiden Häuser einen neuen Besitzer – dieser schickte einen Statiker hin, der sich die Objekte näher ansehen sollte. Der Statiker stellte vor Ort fest, dass sich ein Teil eines Kellers um fünf Zentimeter verschoben hatte. Der Grund dafür könnten Abbrucharbeiten am Nebenhaus sein, hieß es. Klarheit sollen die Untersuchungen in den nächsten Tagen bringen. Die Experten des Büros für Sofortmaßnahmen gehen davon aus, dass die Wohnungen in beiden Häusern in ein paar Monaten wieder bezogen werden können.
