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Feuerwehr-Auslandshilfe: 50.000 Sandsäcke nach Bulgarien transportiert

Nö/Oö: Schnell wie die Feuerwehr funktionierte eine Hilfsaktion der Republik Österreich in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband.

Am Wochenende sind in einer Blitzaktion 50.000 Sandsäcke einsatzmäßig in den Großraum Sofia transportiert worden. In den heutigen Nachmittagsstunden sind die Helfer wohlbehalten von ihrer Mission zurückgekehrt und in der nö. Landes-Feuerwehrschule Tulln eingetroffen.

Der Transport ist mit einem Wechselladerfahrzeug samt Lastmulde, begleitet von einem Kommandofahrzeug, von insgesamt neun Mann durchgeführt worden. Durch diese Logistikmannschaft wurde gewährleistet, dass der Transport mit kontinuierlichen Lenkerwechsel ohne Ruhepausen bis ins 1000 km entfernte Zielgebiet durchfahren konnte. Die Fahrtstrecke führte über Ungarn und Serbien nach Bulgarien.

Österreichs Hilfslieferung war eine der ersten im Hochwasser-Katastrophengebiet, die Helfer sind in Bulgarien begeistert empfangen worden. Je 25.000 Sandsäcke sind von den Landes-Feuerwehrverbänden Oberösterreich und Niederösterreich zur Verfügung gestellt worden. Das Bundesministerium für Inneres kommt für die Wiederbeschaffungskosten der Sandsäcke sowie für den Sachaufwand des Hilfstransports (Treibstoffkosten) auf.

Nach dem Auslandseinsatz in Rumänien Ende Mai haben die Österreichischen Feuerwehren binnen kürzester Zeit ein weiteres Mal ihre Kompetenz als schlagkräftige Katastrophenschutzorganisation unter Beweis gestellt!

Österreichischer Bundesfeuerwehrverband

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