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Ktn: „Scharfe“ Autobahn-Tunnel-Übung auf der A2

Kärnten: Im Zuge der Tunnelreinigungsarbeiten auf der A2, bekamen die sechs Autobahnfeuerwehren des Anschnittes Grafenstein, die die Abschnitte auf der A2 zwischen Klagenfurt Ost und Völkermarkt West betreuen, die Möglichkeit, eine „scharfe“ Übung im Reigersdorftunnel durchzuführen.

Um 20:15 Uhr wurden die Feuerwehren Poggersdorf, Grafenstein, Ebenthal und Zell-Gurnitz zu einem schweren Verkehrsunfall mit Brand im Reigersdorftunnel alarmiert. Als bekannt wurde, dass sich im Tunnel ein zweiter Unfall mit einem Gefahrenstofftransport ereignete, wurden die Feuerwehren Pischeldorf und St. Thomas am Zeiselberg dazualarmiert. HBI Hermann Mauthner, Kommandant der FF Grafenstein übernahm die Einsatzleitung.

Vor Ort bot sich den Einsatzkräften folgendes Zenario: Ein Verkehrsunfall mir einem Gefahrenguttransport und einem PKW mit eingeklemmten Personen ca. 100 Meter im Tunnel, ca. 200 Meter weiter ein Unfall zwischen zwei PKW, wobei ein PKW brannte. Die Verletzten Personen wurden von den Atemschutztrupps der Feuerwehren geborgen und dem Roten Kreuz übergeben, das die Erstversorgung vor Ort durchführte. Nach der Menschenbergung wurden die PKWs geborgen und der Ordnungsgemäße Straßenzustand wiederhergestellt.

Gesamtresümee:
Nachdem sich die Möglichkeit einer scharfen Übung in Autobahntunnels nicht so oft bietet, wurden aus dieser Einsatzübung wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die nun wiederum in die Ausbildung der Einsatzkräfte aller Einsatzorganisationen einfließen.

Beobachter: Übungsleiter AFK ABI Josef Matschnig, AFK-Stv. HBI Heinz Lackner, BFK OBR Christian Laussegger, Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes Ewald Hemet und Ing. Merlin von der Autobahnmeisterei.

An der Übung waren beteiligt:
Feuerwehr: 6 Feuerwehren mit 83 Mann und 14 Fahrzeugen FA. Dr. Helmuth Brandl
Rotes Kreuz: 3 Fahrzeuge, 1 Notarzt, 5 Notfallsanitäter
Opfer: 6 geschminkte Kameraden der FF Ottmanach

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