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Stmk: Großangelegte Katastrophenschutzübung in der Rachau

Rachau (Stmk): Am 16. April 2005 fand in der Rachau unter der Leitung des FuB 49/KHD Kommandanten, Abschnittsbrandinspektor Johann Neumann, eine großangelegte Katastrophenschutzübung der Feuerlösch- und Bergebereitschaft 49 Knittelfeld im Beisein zahlreicher Ehrengäste statt.

Um für jede erdenkliche Situation gerüstet zu sein, beübten die 19 Feuerwehren des Bezirkes Knittelfeld in Mitterbach den Ernstfall. Übungsannahme war ein Sägewerksbrand bei der Familie Gössler in Mitterbach. Während der Löscharbeiten beim Sägewerk traten plötzlich Sturmböen auf, die die Flammen des Sägewerksbrandes in Richtung des angrenzenden Waldes schoben. Durch die exponierte Lage des Brandes musste das Löschwasser aus dem Tal mittels Tragkraftspritzen auf 800 Meter Seehöhe gepumpt werden.

Um einen solchen Einsatz koordinieren und besser bewältigen zu können, wurden die 19 Feuerwehren in 5 Züge, auf aufgeteilt. Die Einsatzbefehle bekamen die fünf Züge vom Einsatzstab der sich im Rüsthaus der Feuerwehr St. Margarethen eingerichtet wurde. Zwei Züge griffen den Waldbrand von der Breitwiesen sowie die restlichen drei Züge versuchten den Waldbrand vom Möschbauergraben zu bekämpften.

Die Aufgaben der einzelnen Züge bestand aus der Wasserförderung und das Bekämpfen des Brandes in 800 Meter Höhe. Bei dieser Katastrophenschutzübung wurden über 1.600 Metern an Schläuchen mit einer Höhendifferenz von über 125 Metern verlegt.

BFV Knittelfeld

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