Ktn: Bauweise bereitet schwierigen Löscheinsatz bei Wohnhausvollbrand
Bleiburg (Ktn): Ein Einfamilienhaus in Bleiburg ist in der Nacht auf Donnerstag, dem 7. April 2005, aus bislang unbekannter Ursache bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Schaden beträgt und 200.000 Euro.
Kurz nach Mitternacht brach Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses in Replach aus. Die Bewohner des Hauses, eine Familie mit zwei Kindern, ihr Großvater sowie drei Hunde, konnten sich rechtzeitig aus den Flammen retten.
60 Mann der umliegenden Feuerwehren probierten vergebens, die Zerstörung des Hauses einzudämmmen. Hauptbrandinspektor Josef Tomitz: „Als wir zum Brandherd kamen, stand bereits der hintere Trakt des Gebäudes in Vollbrand. Wir mussten also von innen und außen löschen, um ein Übergreifen der Flammen zu vermeiden. Dennoch wurde das Haus komplett zerstört.“
Die Bauweise des Hauses bereitete den Feuerwehrleuten bei den Löscharbeiten große Schwierigkeiten. Tomitz: „Die Schwierigkeit beim Löschen dieses Brandes bestand darin, dass das Haus mit einer Kaltdachisolierung versehen war, wo ein Luftpolster zwischen einer Ziegelschicht und einer Bitumenschicht eingeschlossen ist. Diese wirkten wie ein Kamin und das Haus geriet in Vollbrand. Es handelt sich dabei um ein Problem der heutigen Bautechnik.“
Ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wirtschaftsgebäude konnte verhindert werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf 200.000 Euro geschätzt.
