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Dutzende Waldbrände in Spanien und Portugal

Spanien/Portugal/Frankreich: Die ersten Waldbrände des Jahres haben in Spanien, Portugal und Frankreich bereits größere Flächen vernichtet. Im Nordwesten Spaniens zerstörten die Flammen größere mit Pinien, Kastanien und Eichen bewachsene Areale

Besonders betroffen ist die Gegend um Lugo und Ourense in der Region Galicien, wo rund ein Dutzend Feuer wüten. Der Wind facht die Flammen immer wieder neu an.

Auch aus dem benachbarten Portugal wurden mehrere Waldbrände gemeldet. Das Land leidet unter der größten Dürre seit mehr als 70 Jahren. Seit Oktober habe es kaum geregnet, hieß es. Die Landwirte beziffern die Ernteschäden bereits auf eine Milliarde Euro.

Der Winter ist kaum vorbei, und schon drohen in weiten Teilen Frankreichs Wasserknappheit und Waldbrände. „Seit September hat es keine ausgiebigen Niederschläge gegeben“, sagte Gregory Boinel von der nationalen Wasser-Direktion. In mehreren Südwest-Regionen waren Herbst und Winter so trocken wie seit 50 Jahren nicht. Dort sowie im Südosten und nördlich von Paris fehlt es derzeit am meisten an Grundwasser.

In den westlichen Departements Deux-Sevres und Vienne sind bereits Beschränkungen verordnet worden. So dürfen Autos nicht mehr gewaschen und die Gärten nicht mehr bewässert werden. Die ersten kleineren Brände als Folge der langen Trockenheit mussten am Wochenende im Baskenland sowie im Dordogne-Gebiet gelöscht werden. Die Gefahr von Waldbränden im Südwesten gilt als „gefährlich hoch“.

Salzburger Nachrichten

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