Neue Alarmzentrale für ganz Salzburg
Salzburg: Ab sofort werden alle freiwilligen Feuerwehren in Salzburg von einer neuen Warnzentrale aus alarmiert. Die Planungen an dieser Landeswarnzentrale wurde bereits 1999 nach dem Brand im Tauerntunnel begonnen.
Alllein die freiwilligen Feuerwehren mit 10.000 aktiven Feuerwehrmännern sind im vergangenen Jahr zu mehr als 9.000 Einsätzen ausgerückt. Ab Freitag, 18. März 2005, werden die Einsätze im ganzen Land von der neuen Zentrale in der Feuerwehrschule in Salzburg-Maxglan aus koordiniert.
„Die Landeswarnzentrale ist für alle Zivilschutzsignale zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung zuständig und als zweiten wichtigen Teil die Alarmierung aller freiwilligen Feuerwehren im Land Salzburg“, sagt Landesfeuerwehrkommandant Anton Brandauer. Bei großen Katastropheneinsätzen soll die Landeswarnzentrale zudem eine „Informationsdrehscheibe“ sein.
Feuerwehr-Notrufe, aber auch die Sturmwarnung für die Salzburger Seen und das Strahlenfrühwarnsystem laufen in der neuen Zentrale auf.
Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren fünf Millionen Euro in den Aus- und Umbau in der Landesfeuerwehrschule und im Landesfeuerwehrverband investiert, 2,75 Millionen Euro entfallen davon auf die neue Landeswarnzentrale.
Die Warnzentrale ist rund um die Uhr mit zwei Mitarbeitern besetzt. Im Bedarfsfall können bis zu acht Feuerwehrmänner gleichzeitig arbeiten und die Einsätze koordinieren.
