Nö: Zwei Pkw- und eine Lkw-Bergung bei Winterwetter
Ternitz (Nö): Turbulenter Wochenbeginn durch Schneefall für die Feuerwehren Ternitz – Rohrbach, Ternitz – Mahrersdorf und Ternitz – St. Johann: 3 technische Einsätze innerhalb von 2 Tagen, und immer derselbe Grund: Fahrzeugbergung!
Montag, 21. Februar 2005:

Um 15:25 Uhr wurde die FF Ternitz – Rohrbach zeitgleich mit der FF Tz- Mahrersdorf zu einem technischen Einsatz auf der B26, kurz vor der Eisenbahnkreuzung gerufen. Grund: ein Pkw lag seitlich im Straßengraben. Sofort wurde die FF Ternitz – St. Johann mit dem schweren Rüstfahrzeug alarmiert. Um das Fahrzeug nicht unnötig zu beschädigen, hat man sich aber dann gegen eine Kranbergung und stattdessen für den Einsatz von 2 Seilwinden entschieden.
Während die Arbeiten am Unfallort noch voll im Gange waren, kam die Meldung durch einen Gendarmeriebeamten: Ein paar hundert Meter weiter hängt bei einer Firma hängt auch ein Fahrzeug im Straßengraben!
Nach der erfolgreichen Bergung des ersten Fahrzeuges machten sich alle drei Feuerwehren sofort zum nächsten Einsatzort auf. Ein Pkw kam von der B26 ab und verfing sich im Zaun einer Firma. Da das Fahrzeug mit dem Unterboden auf einem Zaunpfeiler aufsaß, kam nun doch noch der Kran des schweren Rüstfahrzeuges sowie ein weiteres mal die Seilwinde der FF Ternitz – Rohrbach zum Einsatz.
Einsatzdauer: ca. 1,5 Std.
Eingesetzte Feuerwehren: 3
Eingesetzte Fahrzeuge: 4
Eingesetzte Mannschaft: 18 Mann
Dienstag, 22. Februar 2005:
Um 09:39 Uhr wurde die FF Ternitz – Rohrbach wieder zeitgleich mit der FF Ternitz – Mahrersdorf zu einem Technischen Einsatz am Forstnerweg alarmiert. Der Grund diesmal: Lkw-Bergung.

Der Einsatzleiter der FF Ternitz – Rohrbach veranlasste die Alarmierung der FF Ternitz – St. Johann durch die Bezirksalarmzentrale.
Ein Sattelzug war am Forstnerweg abgestellt. Ein zweiter Lkw wollte am Sattelzug vorbeifahren, was ihm aber aufgrund der Schneelage nicht gelang – er blieb stecken. Durch den Versuch des Lkw-Fahrers, sein Fahrzeug aus dieser misslichen Lage zu befreien, rutschte er immer weiter zum Sattelzug, bis beide Lkws sich schließlich berührten – dann musste die Feuerwehr her!
Der kleinere Lkw wurde auf einer Seite leicht angehoben, damit er sich vom Sattelzug wegneigte. Darauf konnte der Sattelzug mittels Seilwinde nach hinten weggezogen werden und beide Lkws hatten wieder freie Fahrt.
Einsatzdauer: ca. 1 Std.
Eingesetzte Feuerwehren: 3
Eingesetzte Fahrzeuge: 5
Eingesetzte Mannschaft: 13 Mann.
