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Tirol: Tirols Feuerwehren starten mit Digitalfunk-System

Tirol: Die schier endlose Thematik des Digitalfunks geht in die nächste Runde. Nach dem Scheitern des Adonis-Projektes, dem viele Feuerwehren aus Kosten- und Handhabungsgründen nicht wirklich nachweinen, startet in Tirol nun der nächste Anlauf!

Nach dem Scheitern des österreichweiten Projekts Adonis starten Innsbrucks Feuerwehren mit einem neuen Digitalfunk System. Langfristig sollen alle Einsatzorganisationen im Land über einen Funk miteinander verbunden sein.

Die neuen Funkgeräte sind etwas größer als ein Handy und äußerst bedienerfreundlich. Sie waren bereits bei der Universiade im Probebetrieb im Einsatz, jetzt sollen sie auch den Alltagseinsatz bestehen. Ab 1. Juni startet die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Innsbruck mit dem neuen Funksystem.

Im Gegensatz zum alten Funksystem soll es künftig keine Probleme mehr etwa wegen Überlastung geben, auch in Tiefgaragen oder Tunnels funktioniert der neue Funk bestens. Das digitale Funksystem sei so ausgeführt, dass es die notwendigen Sicherheiten gegenüber Ausfällen und Abhören habe, sagt Innsbrucks Branddirektor Erwin Reichel.

Bis zum Ende dieses Jahres sollen alle Feuerwehren im Land mit dem neuen digitalen Funksystem ausgerüstet sein. Allein dafür veranschlagt das Land 1,1 Mio. Euro, die Kosten für Innbruck belaufen sich auf 240.000 Euro.

ORF Tirol

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