Stmk: Hochwasser-Einsatzalarm in Zeltweg – Überflutungen durch Eisstöße
Zeltweg (Stmk): In den frühen Morgenstunden des 13. Februar 2005 wurde die Feuerwehr der Stadt Zeltweg gegen 05:30 Uhr zu einem Hochwassereinsatz im Ortsgebiet von Zeltweg gerufen.
Nach Erkunden der Lage durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Zeltweg Hauptbrandinspektor Harald Schaden wurden unverzüglich die Feuerwehren Weißkirchen, Farrach, Rattenberg, Fohnsdorf und Hetzendorf nachalarmiert.

Mit Tragkraftspritzen wurden pro Minute 20.000 Liter an Wasser aus den überfluteten Wohngebäuden herausgepumpt.
Durch extreme Eisverklausungen im Granitzenbach und die Schneeschmelze drückten die Wassermassen über das Bachbett in das Ortsgebiet und überfluteten zahlreiche Keller und Häuser. Um die Wassermassen so schnell als möglich aus den Kellern und Häusern herauspumpen zu können, wurden 3.500 Meter an Schläuchen und dutzende Tauchpumpen eingesetzt.
Insgesamt wurden bei diesem Hochwassereinsatz 20.000 Liter pro Minute mittels Tragkraftspritzen und Tauchpumpen aus den Kellern und Häusern herausgepumpt. Um eine nochmalige Überflutung der Stadt zu verhindern, wurde mit Baggern versucht das Eis zu brechen und dem Wasser wieder seinen natürlichen Fluss zu geben.

Nur mit schwerem Gerät konnte die Eisschicht durchbrochen werden, um einen sicheres Abfließen des Wassers gewährleisten zu können. 3.500 Meter an Schläuchen musste verlegt werden, um das Wasser aus den Kellern und Wohnung herauszubringen.
Bei diesem Einsatz kämpfen 80 Mann freiwillig und unentgeltlich über 12 Stunden lang um die persönlichen Sachen der Einwohner von Zeltweg zu retten.
