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Schweiz: Passagiere sprangen aus brennendem Reisebus! 10 Leichtverletzte!

Schweiz: Glück im Unglück hatten die knapp 40 Reisenden eines Busses auf der A1 in der Westschweiz: Als sie sich aus dem brennenden Bus retten wollten, versagten die Türen. Beim anschließenden Sprung aus den Fenstern verletzten sich 10 Personen leicht.

Der im Kanton Waadt immatrikulierte Bus wollte Genfer Touristen zum Carneval von Venedig fahren, als er am 31. Jänner 2005 kurz vor 8 Uhr zwischen Gland und Rolle auf Waadtländer Gebiet der A1 aus zunächst unbekannten Gründen Feuer fing. Als die 37 Passagiere aus dem vom Chauffeur auf den Pannenstreifen abgestellten Bus steigen wollten, waren die Türen wegen der Hitze blockiert, wie die Waadtländer Kantonspolizei mitteilte.

Eine Augenzeugin, die den Buspassagieren zu Hilfe eilte, sagte in der Tagesschau des Westschweizer Fernsehens, es sei Panik ausgebrochen. Es habe eine Weile gedauert, bis jemand einen Hammer gefunden habe, um die Scheiben einzuschlagen, sagte ein Buspassagier.

Die zumeist älteren Leute mussten anschließend aus rund eineinhalb Metern Höhe aus den Fenstern in den Schnee springen. Zehn von ihnen zogen sich leichte Verletzungen zu. Zumeist handelte es sich um Schnittverletzungen an den Händen, die sie sich an den eingeschlagenen Fenstern zuzogen. Der Bus brannte vollständig aus. Zur Klärung der Brandursache wurden Ermittlungen eingeleitet.

Die Passagiere wurden zur nahe gelegenen Raststätte von Bursins gebracht. Ein Teil von ihnen wollte die Fahrt nach Venedig mit einem anderen Bus fortsetzen. Andere Passagiere dagegen kehrten nach Hause zurück und verzichteten auf die Reise. Nach dem Brand kam es auf der A1 zu massiven Rückstaus.

Züricher Zeitung

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