Flutwelle: 138 Österreicher immer noch vermisst
Österreich – Südasien: Nach der Flutkatastrophe in Südostasien gelten noch 138 Österreicher als vermisst. Helfer aus Österreich versuchen seit Wochen eine Spur von ihnen im Katastrophengebiet zu finden.
99 Bundesheersoldaten sind momentan im Katastrophengebiet, davon 35 aus Niederösterreich. Eine Hauptaufgabe ist die Trinkwasseraufbereitung auf Sri Lanka. Mittlerweile haben die Soldaten zwei Versorgungsketten aufgebaut und können sich um die Reinigung von Trinkwasserbrunnen kümmern.
Auch verletzen Einheimischen werde geholfen, so der Einsatzleiter Major Norbert Schartner. Er nannte ein konkretes Beispiel: „Vor wenigen Tagen wurde eine alte Frau verarztet, die sich beim Tsunami den Arm gebrochen hatte. Ein Sanitäter hat mit Blättern einer Bananenpalme notdürftig einen Schiene gemacht.“ Solche und ähnliche Erlebnisse würden es den Soldaten leicht machen, den Einsatz zu ertragen.
„Man sieht hier das Ergebnis unserer Arbeit. Weil wir werden hier sehr freundlich begrüßt, wenn wir mit unseren Trinkwasser-Konvois durch die zerstörten Dörfer fahren“, so der Einsatzleiter. Der Einsatz des Bundesheeres auf Sri Lanka ist vorerst auf ein halbes Jahr befristet
