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92-Jährige starb bei Wohnungsbrand – AS-Geräte eingefroren

Oberndorf (Sbg): Eine 92-Jährige Pensionistin ist Montagfrüh, 20. Dezember 2004, bei einem Brand im Ausstellungszentrum Handwerkshaus in Oberndorf (Flachgau) gestorben. Die Frau erlag ihren schweren Verbrennungen.

Das Feuer war in einem Zimmer in dem Handwerkshaus ausgebrochen. Gegen sechs Uhr früh wurde die Feuerwehr alarmiert: „Bei unserem Eintreffen sind die Flammen aus dem Fenster und dem Dach herausgeschlagen“, sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Günther Kron.

Das Feuer dürfte in der Wohnung der 91-Jährigen ausgebrochen sein, die im Schlaf überrascht wurde: „Der Besitzer – ihr Sohn – hat die Frau noch herausretten können. Inzwischen ist er selbst mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus“, ergänzt Kron. Der Sprengelarzt stellte bei der Frau Verbrennungen dritten Grades fest. Sie hat 64 Jahre lang in dem Haus gewohnt.

Die Frau habe keine Chance gehabt, den Flammen zu entkommen, sagt Kron: „Wenn ein Brand irgendwen im Brand überrascht, hat man normalerweise kaum mehr eine Chance, da man durch den Brandgeruch normalerweise gar nicht munter wird. Da wird’s nicht sehr lange dauern, bis man vermutlich verstirbt.“

Zwei Nachbarsfamilien mit Kindern konnten dagegen rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Das Haus wurde vor vier Jahren völlig renoviert. Neben Wohnungen sind dort auch Geschäfstlokale untergebracht.

Innerhalb einer Stunde hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle, das Löschen einiger Glutnester unter dem Dach zog sich aber länger hin. Wegen der großen Kälte (bis zu minus 14 Grad) froren den Feuerwehrleuten die Atemschutzgeräte ein.
Jetzt soll der Brandsachverständige die Ursache für das Feuer klären.

ORF Salzburg

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