Simulation von Gefahrensituationen
Oberösterreich: Ein europaweit einzigartiges Fahrtechnikzentrum ist seit einigen Monaten in Burgkirchen in Betrieb. Das Besondere daran: Es können auch gefährliche Situationen im Tunnel simuliert werden.
32.000 Quadratmeter ist das Innviertler Fahrtechnikzentrum groß. Die Besonderheit: Es gibt hier einen eigenen Tunnel, in dem geübt werden kann, wie man sich als Autofahrer in allen möglichen Gefahrensituationen verhalten sollte.
So lässt sich zum Beispiel die Horrorvorstellung vieler Autofahrer simulieren: Ein Brand im Tunnel. Natürlich findet der Fahrtechnikschüler dabei auch eine Notrufsäule und eine Pannenbucht in der Röhre. Dazu wird das richtige Verhalten in solch einer Stress-Situation trainiert
Auch sonst kann in Burgkirchen so ziemlich jede Gefahrensituation per Knopfdruck heraufbeschworen werden. So gibt es Wasserhindernisse und computergesteuerte Schleuderplatten.
Die Simulationen laufen aber immer mit aller gebotenen Sicherheit für die Fahrschüler ab. Vor allem deswegen, weil viele von ihnen noch gar nicht im Führerscheinalter sind.
Geschult werden nämlich auch Kinder. Für sie wurden eigene, benzinbetriebene Miniautos angeschafft. Alle Junioren, die ein Training machen und daraufhin auch noch den Test bestehen, bekommen dafür als besonderes Zuckerl einen Kinderführerschein. Autofahren darf man damit zwar nicht, aber zumindest kann der Inhaber seinen Eltern wertvolle Sicherheitstipps für den Straßenverkehr geben.
