Verbesserungen für das burgenländische Feuerwehrwesen
Burgenland: Burgenlands Feuerwehrwesen soll in den nächsten Jahren verbessert werden, sagt Feuerwehrreferent Franz Steindl. Neben der Sicherung der Finanzierung sind auch technische Neuerungen in Ausarbeitung.
Im Feuerwehrwesen bewege sich sehr viel, dennoch seien die burgenländischen Wehren immer am letzten Stand, meint Landeshauptmannstellvertreter und Feuerwehrreferent Franz Steindl (ÖVP).
Dennoch gehe es darum immer wieder Verbesserungen durchzuführen – beispielsweise im Bereich der Schulung und Weiterbildung.
Landes- und Gemeindebedienstete erhalten zehn Tage bezahlten Sonderurlaub pro Jahr wenn sie Fortbildungskurse bei freiwilligen Blaulichtorganisationen besuchen, bestätigt Steindl. Landes- und Gemeindebedienstete erhalten 10 Tage bezahlten Sonderurlaub pro Jahr wenn sie Fortbildungskurse bei freiwilligen Blaulichtorganisationen besuchen, bestätigt Feuerwehrreferent Franz Steindl. Dieser Sonderurlaub werde in Zukunft auch für unaufschiebbare Einsätze gewährt.
Der Erhalt der Feuerwehren kostet viel Geld. Steindl schlägt nun vor, die Feuerschutzsteuer, die Versicherungen einheben, zu erhöhen: ‚Im Jahr 2003 haben wir 1,6 Millionen Euro bekommen, wir müssen aber mehr ausgeben, daher gibt es die Forderung, die Feuerschutzsteuer von derzeit acht auf zehn Prozent zu erhöhen. Das ist eine Forderung, die bundesweit von den Feuerwehren erhoben wird.‘
Geprüft werde derzeit, ob es EU-rechtlich möglich ist, eine Mehrwertsteuerbefreiung bei der Anschaffung von Geräten zu erwirken, sagt Steindl. Im Bereich Technik gehe es derzeit darum den Umstieg vom analogen zum digitalen Feuerwehrfunknetz voranzutreiben so Steindl.
Im Burgenland gibt es derzeit 326 Orts- und Stadtfeuerwehren mit mehr als 15 700 Mitgliedern.
