Todesopfer bei schwerem Busunfall auf Westautobahn
Seewalchen (Oö): Ein mit 15 Personen besetzter Reisebus, war am 21. November 2004 auf der A1 in Höhe der Ortschaft Aurach von der Straße abgekommen. Der Bus kam ca. 20 Meter neben dem Pannenstreifen Seitlich liegend zum Stillstand.
Die alarmierten Rettungskräfte von Rettung und Feuerwehr, waren in der Erstphase damit beschäftigt, die verletzten Personen mittel Bergescheren und Glasschneidern aus dem Wrack zu befreien.

Da auch unter dem seitlich liegenden Autobus noch Personen vermutet wurden, ist zum Aufstellen des Fahrzeugs das Stützpunkt Kranfahrzeug aus Vöcklabruck angefordert worden. Nachdem das Kranfahrzeug in Stellung gebracht worden war, konnte der Reisebus rasch mit der Seilwinde des Kran wieder auf die Räder gestellt werden. Danach konnte eine Person leider nur noch tot geborgen werden.
Nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde eine erster schonender Bergeversuch unternommen. Dieser scheiterte aber am Gewicht des Busses (18 Tonnen). Nach einer vor Ort abgehaltenen Lagebesprechung der jeweiligen Einsatzleiter von Feuerwehr und Gendarmerie, wurde seitens der Feuerwehr darüber informiert, das einen schonende Bergung für Umwelt und Material (Bus) nur mit einem zweiten Kranfahrzeug möglich ist. Eine Bergung mittels Seilwinde war nach Meinung der Feuerwehr viel zu gefährlich, da hierbei eine mit kleineren Bäumen bewachsene Böschung von ca. 8 Meter Höhe überwunden werden müsste.

Die Gendarmerie entschied darauf, mit der Bergung des Autobusses ein privates Bergeunternehmen zu beauftragen.
Dieses Bergeunternehmen zog dann den Bus einfach über die Böschung hinauf… Seitens der Feuerwehr wäre diese Vorgangsweise als keinesfalls angebracht – berechtigt – nicht durchgeführt worden.
Folgende Feuerwehren standen im Einsatz: FF Aurach, FF Rutzenmoos, FF Regau, FF Seewalchen und die
FF Vöcklabruck.
