Große Suchaktion nach Pkw-Sturz von Brücke
Ein stark alkoholisierter Autolenker hat am Sonntag, 7. November 2004, die Gendarmerie in Bruck an der Mur auf Trab gehalten: Zuerst verursachte der Mann einen spektakulären Verkehrsunfall, dann löste er eine großangelegte Suchaktion aus.
Der 27-Jährige war vermutlich im Auto eingeschlafen; er kam daraufhin auf der S35 auf einer Überführung von der Straße ab und stürzte zwischen den beiden Fahrspuren mehrere Meter auf die darunter liegende Brucker Begleitstraße. Als die Gendarmerie den nahezu unverletzten Unfalllenker fand, schlief dieser im Wrack.
Nachdem die Beamten den offensichtlich alkoholisierten Mann geweckt hatten, gab dieser an, dass sich zum Unfallzeitpunkt drei weitere Insassen im Fahrzeug befunden hätten. Mehr als 50 Mann von Gendarmerie und Feuerwehr rückten zu einer groß angelegten Suchaktion aus, die aber Stunden später erfolglos abgebrochen wurde. Die anderen Insassen seien wohl der Phantasie des Lenkers entsprungen, so ein Gendarm. Der erste Alkotest bei dem 27-Jährigen ergab 1,8 Promille, den verpflichtenden Zweiten verweigerte er jedoch – laut Gesetz wird daher von einem Alkoholwert von mindestens 1,6 Promille ausgegangen.
Quelle: http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=352699
