Brand

Feuer auf einem Frachtschiff auf der Donau

Langenzersdorf (Nö): Um 13:45 Uhr wurde die FF Langenzersdorf am 23. August 2004 zu einem brennenden Frachtschiff auf der Donau gerufen. Sofort fuhren 7 Einsatzfahrzeuge zur Einsatzstelle.

Gleichzeitig wurde eine Feuerlöschpumpe mit dem nötigen Zubehör auf ein Arbeitsboot geladen und auch ein zweites Einsatzboot klargemacht. Die beiden Boote fuhren ebenfalls sofort zur Einsatzstelle.

Auf Höhe Tuttendörfel befand sich ein brennendes Frachtschiff. Aus dem Maschinenraum drangen dichte Rauchschwaden. Ein Schubschiff hielt das brennende Schiff gegen die Strömung. Sofort wurde vom Boot Langenzersdorf ein Löschangriff mit 1 Strahlrohr vorgenommen. Der Maschinenraum des Frachters stand im Vollbrand. Auch der Wohnbereich wurde teilweise ein Raub der Flammen. Ein Übergreifen des Feuers auf die Ladung – Sojaschrot – konnte jedoch durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Um 14:50 konnte „Brand Aus“ gegeben werden. Nach dem Löschen des Brandes stellte sich heraus, dass ein Tank mit 250 Litern Diesel undicht war. Der Treibstoff floss über die heißen Motorteile. Sicherheitshalber wurde der Motorblock mit Löschschaum abgedeckt und der Tank provisorisch abgedichtet.

Nachdem die Arbeiten abgeschlossen waren, konnte der Großteil der Einsatzkräfte abgezogen werden. Ein Atemschutztrupp mit Schaumlöschgeräten verblieb zur Sicherheit an Bord. Das Schubschiff schleppte anschließend den havarierten Frachter nach Wien, wo er gesichert abgestellt werden konnte.

An den Löscharbeiten waren die Freiwilligen Feuerwehren Langenzersdorf, Bisamberg, Klosterneuburg, Kritzendorf und Höflein sowie die Berufsfeuerwehr Wien mit 30 Fahrzeugen, 10 Booten und 179 Mann beteiligt. Um 18:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus Langenzersdorf zurück.

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