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Starkregen forderten die Feuerwehren in Nö

Langenzersdorf (Nö): Aufgrund der extremen Niederschlage am Donnerstag Nachmittag kam es auch in Langenzersdorf, Bezirk Korneuburg, zu zahlreichen Überflutungen. Einige Straßen im Ortsgebiet mussten gesperrt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf war stundenlang mit Auspumparbeiten beschäftigt. Kurz nach 17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu den ersten überfluteten Kellern gerufen. Die Einsatzkräfte begannen unverzüglich mit den Auspumparbeiten.

Aufgrund des außergewöhnlich starken Regens trafen nun ständig neue Notrufe ein. Insgesamt mussten fast 40 Einsatze bewältigt werden. Die Freiwillige Feuerwehr stand mit 44 Mann und 6 Fahrzeugen von 17:00 bis nach 22:00 im Einsatz. Zusätzlich wurde noch Einsatzkräfte von den Nachbarfeuerwehren angefordert. Die Feuerwehr Bisamberg war mit 3 Fahrzeugen und 15 Mann, Kleinengersdorf mit 1 Fahrzeug und 6 Mann sowie Korneuburg mit 6 Fahrzeugen und 21 Mann im Einsatz.

Übersicht: In Klosterneuburg sorgten ab 16.45 Uhr heftige Regenfälle (rund 80mm) für Überflutungen. Insbesondere die B 14 war stellenweise vollständig überspült und musste kurzzeitig gesperrt werden. Kräfte aller sieben Feuerwehren der Stadt waren mit der Behebung diverser Unwetterschäden stundenlang beschäftigt. Mehrere Keller wurden vollständig überschwemmt, kleinere Muren, insbesondere in Weidling, machten Straßenzüge kurzzeitig unpassierbar. Die Feuerwehren mussten mehrere Fahrzeuge aus unpassierbaren Unterführungen ziehen. Der Abendverkehr kam zum Erliegen. Auch in Gerasdorf, Purkersdorf und Gablitz mussten ebenfalls etliche Keller ausgepumpt werden. In den Bezirken Mistelbach und Gänserndorf führte der Starkregen ebenfalls zu Behinderungen.

30 Feuerwehren standen unter anderem in Hohenruppersdorf, Großengersdorf, Zistersdorf, Ulrichskirchen und Ringelsdorf im Einsatz. Im Bezirk Baden war insbesondere der Eingang des Triestingtales betroffen. In der Region rund um den Bisamberg standen sechs Feuerwehren mit 120 Mitgliedern und 18 Fahrzeugen im Einsatz. Insgesamt arbeiteten über 1.000 Feuerwehrmitglieder in ganz Niederösterreich an der Behebung der Unwetterschäden.

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