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Kind steckte in Waschmaschine fest

Windischgarsten (Oö): Ihren vierten Geburtstag wird Celina aus Windischgarsten (Bezirk Kirchdorf) lange in Erinnerung behalten: Das Mädchen versteckte sich in der Trommel der Waschmaschine – und blieb darin stecken.

Die Waschmaschine wurde für die kleine Celina zur Falle. Die Vierjährige hatte mit ihrem Papa verstecken gespielt. Nach einer halben Stunde sind der Kleinen aber offenbar die Ideen ausgegangen. Unter dem Bett war sie schon, auch hinter dem Kasten. Daraufhin kletterte Celina in die Waschmaschine. Sie kroch mit den Beinen voran in das Gerät. Dann tauchte sie mit den Armen nach und rutschte so mit dem ganzen Körper in die Trommel. Die Vierjährige bemerkte wohl sofort, dass ihr Versteck zum Gefängnis geworden war. Sie rief nach ihrem Vater. Als der 29-Jährige seine Tochter fand, steckte sie hilflos in der Waschmaschinentrommel fest. Der Versuch, die Kleine einfach herauszuziehen, misslang. Daraufhin schlug der verzweifelte Papa Alarm. Feuerwehr, Rettung, Gendarmerie und der Gemeindearzt rasten zur Unglücksstelle. Bis die Einsatzkräfte 20 Minuten später ankamen, hatte der Vater aber bereits die Gummidichtung der Trommel ausgebaut und Celina befreit.

Die Kleine war in ihrem Gefängnis nicht in Panik geraten, bei Kindern sei aber das nicht verwunderlich, sagt der praktische Arzt aus Windischgarsten Walter Brandstetter. Ein Kind in diesem Alter kenne noch keine „Platzangst“. Celina überstand ihr Abenteuer unverletzt. Wenig später tröstete sie sich auch schon mit einem großen Stück von ihrem Geburtstagskuchen.

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