Technisch

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A1

Melk (Nö): Bei einem tragischen Verkehrsunfall verlor eine junge Frau in den frühen Nachmittagsstunden des 12. März 2004 ihr Leben. Zwei weitere junge Männer wurden zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Aus bisher ungeklärter Ursache kam das mit drei Personen besetzte Fahrzeug von der Fahrbahn (A1 – Westautobahn) ab, schlitterte über die Böschung und prallte gegen zwei Segmente der Lärmschutzwand.

Danach wurde der Peugeot zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Zwei Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und blieben auf der Fahrbahn liegen. Der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich ein dramatischer Anblick. Während die beiden auf der Fahrbahn liegenden Verletzten von den Notärzten des Melker Notarztwagen und Kremser Notarzthubschrauber versorgt wurden, wurde der eingeklemmte Beifahrer durch die Notfallsanitäter und einen Arzt der Melker Feuerwehr stabilisiert.

Nach Sicherung und Unterbauen des Fahrzeugs wurde zunächst eine Seitenöffnung durchgeführt, danach durch Entfernung des Daches die Befreiungsöffnung geschaffen. Der Verletzte wurde mit dem Ferno – KED immobilisiert und nach hinten/oben auf das Rettungsbrett gezogen. Die beiden Verletzten wurden mit den Rettungshubschraubern aus Krems und Linz abtransportiert.

Im Einsatz: Feuerwehr Melk mit KDTF, KLF-W, TLFA 3000, SRF Rotes Kreuz Melk mit NAW, NEF, RTW Christophorus 2 (Krems) und 10 (Linz) Autobahngendarmerie Melk, Bestattung Melk.

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