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Kind bei Wohnungsbrand getötet

Schwand (Oö): Großes Leid hat ein Brand am Mittwochabend, 3. März 2004, über eine Familie in Schwand im Innviertel gebracht. Im Kinderzimmer war Feuer ausgebrochen, ein Dreijähriger ist in den Flammen umgekommen. Sieben Verwandte, die noch versucht hatten, den kleinen Alexander aus dem Inferno zu retten, erlitten Rauchgasvergiftungen.

Das Unglück ist für Familie und Nachbarn noch kaum fassbar. Ganz ruhig hatte der dreijährige Alexander am frühen Abend im Kinderzimmer scheinbar schon geschlafen. Seine Mutter hatte mit der neunjährigen Schwester im Wohnzimmer der Familie ferngesehen.

Plötzlich nahm die Mutter Brandgeruch wahr. Als sie nachschauen wollte, schlug ihr aus dem Kinderzimmer bereits dichter Rauch entgegen. Sie hatte keine Chance mehr, in da Zimmer zu kommen, schnappte ihre kleine Tochter und rannte aus dem Haus. Der Qualm in dem Haus war so dicht, dass auch die Feuerwehrmänner den Buben zunächst nirgendwo finden konnten. Für den kleinen Alexander kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er konnte nur mehr tot geborgen werden. Bis zuletzt hatte die Familie gehofft, dass der Bub sich irgendwo im Haus versteckt hätte und doch noch leben könnte.
Die Todesnachricht war dann zuviel für Eltern und Grosseltern, die zuvor auch selber noch im verqualmten Haus nach Alexander gesucht und dabei Rauchgasvergiftungen erlitten hatten. Sie brachen zusammen und mussten mit vom Roten Kreuz versorgt werden.

Was den verheerenden Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Brandsachverständige sollen heute klären, ob Alexander selbst vielleicht mit Feuer gespielt haben könnte, oder ob ein technischer Defekt den Brand verursacht hat.

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