Brand

Wohnhaus stand in Flammen

Höchst (Vorarlberg): Am 25. Dezember um 20.54 Uhr kam es in der Bruggerstrasse 19 in Höchst/Vorarlberg zu einem Wohnungsbrand, Alarmstufe f3. Zum Zeitpunkt der Alarmierung war bereits eine starke Rauchentwicklung im Gange. Als die ersten Einsatzkräfte kurz darauf eintreffen, steht ein Wohnraum bereits im Vollbrand. Es wurde die Alarmstufe auf f4 erhöht, womit die Drehleiter aus Hard mit alarmiert wurde.

Der Innenangriff mit schwerem Atemschutz musste in der Anfangsphase bereits abgebrochen werden, weil die Hitzeeinwirkung für die Feuerwehrleute zu groß war. Zwei unserer Kameraden erlitten beim Rückzug zum Teil Verbrennungen, die ambulant behandelt werden mussten.

Unter dem Aufgebot von 50 Feuerwehrmännern aus Höchst, 26 Feuerwehrmänner sowie die Drehleiter aus Hard, 8 Feuerwehrmänner mit dem Körperschutzfahrzeug aus Bregenz und 14 Mann der Rettungsabteilung Lustenau, konnte der Brand nach ca. 1 Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Zur Zeit des Brandausbruches hielten sich die siebenköpfige Familie und drei Gäste im Gebäude auf. Die durch das Feuer obdachlos gewordenen Personen wurden in Notunterkünften untergebracht.

Hier zeigte sich einmal mehr der Zusammenhalt in der Gemeinde Höchst: Trotz des Feiertages waren Bürgermeister Werner Schneider, Gemeindevertreter Friedrich Gehrer und Schulwart Hans Gehrer sofort bereit, Hilfe zu leisten. Auch die Fahnengota der Freiwilligen Feuerwehr Höchst, Ursula Schneider, bot zu später Stunde ihre Hilfe an. Der Blum FC Höchst stellte seine Räumlichkeiten im neu erbauten Fußballerheim als vorläufige Wohngelegenheit zur Verfügung, zu Weihnachten auch eine Art der Herbergsuche…

Da es sich bei dem Brandobjekt um ein Gebäude der Firma Grass handelt, wurde die Betriebsfeuerwehr zu den Aufräumarbeiten und zur Brandwache hinzu gezogen, denn bereits am 24. Dezember wurde bei der Fa. Grass Brandalarm ausgelöst: Die defekte Pumpe einer Klimaanlage sorgte für eine Rauchentwicklung und in der Folge für einen Wasserschaden, der durch die Mithilfe einer Löschgruppe der Feuerwehr Höchst rasch beseitigt werden konnte.

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