Nö: Ein Unfalleinsatz auf der Autobahn wie im Krimi in Neulengbach
Neulengbach (Nö): Am späten Nachmittag des 05.04.2014 wurde die FF Neulengbach zu einem Verkehrsunfall auf die Westautobahn alarmiert. Unmittelbar nach der Einmündung der Auffahrt St. Christophen Richtung Salzburg …

… war ein Pkw gegen die Beton-Mittelleitwand geprallt. Die Feuerwehr rückte mit dem schweren Rüstfahrzeug, den Wechselladerfahrzeug und dem Versorgungsfahrzeug mit insgesamt 10 Mitgliedern zum Einsatzort aus. Dort angekommen, hieß es zunächst: „Bitte warten!“ Der Lenker des Unfallfahrzeugs, dessen mitfahrende Ehefrau bei dem Unfall verletzt worden war, hatte nämlich angegeben, sein Pkw sei nach einem lauten Knall während der Fahrt plötzlich unlenkbar geworden und in weiterer Folge gegen die Betonleitwand gekracht. Aufgrund dieser Aussage, die auf einen technischen Mangel des Pkw hindeutete, wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und die Durchführung der Bergung bis zu einer Entscheidung untersagt. Bis zur Freigabe wurde alles für die Bergung vorbereitet, das ausgeflossene Öl wurde gebunden und der ASFINAG zur Entsorgung übergeben.

Schlussendlich stellte sich jedoch heraus, dass die Ehefrau des Lenkers zum Glück nur leicht verletzt worden war. Der Knall während der Fahrt rührte offensichtlich daher, dass ein überholendes Fahrzeug aus noch näher zu untersuchender Ursache auf den Pkw des Unfalllenkers aufgefahren war, wodurch dieser vermutlich ins Schleudern geriet. Die darauffolgende Bergung war jedenfalls Routine. Der beschädigte Pkw wurde auf die Mulde des Wechselladerfahrzeuges geschoben und verladen. Danach wurde das Unfallfahrzeug von der Autobahn verbracht und gesichert abgestellt.
Der Lenker wurde im Versorgungsfahrzeug zum Abstellort mitgenommen, um noch seine persönlichen Habe aus dem Fahrzeug mitnehmen zu können. Nach knapp zwei Stunden waren alle Kräfte wieder eingerückt und einsatzbereit.
