Brand

Ktn: Großer Waldbrand auf der Windischen Höhe in St. Stefan

St. Stefan im Gailtal (Ktn): Am Vormittag des 03.08.2013 brach auf der Windischen Höhe in der Gemeinde St. Stefan im Gailtal ein Waldbrand aus. Die Löscharbeiten auf rund 1.200 Meter Seehöhe gestalten sich aufgrund des unwegsamen Geländes und der Hitze sehr schwierig.

Update per 18.00 Uhr des 6. August 2013

Der Brand im Ausmaß von etwa vier Hektar war westlich der Windischen Höhe in steilem und felsdurchsetztem Gelände ausgebrochen. Aufgrund der Rauchentwicklung am Brandort müssen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz löschen, angesichts der hohen Lufttemperatur eine schweißtreibende Arbeit.

Unterstützt werden die Löschmannschaften von Hubschraubern des Bundesheeres und des Innenministeriums sowie von Feuerwehren mit Spezialausrüstung für Waldbrandbekämpfung aus ganz Kärnten und der Steiermark. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner unbestimmten Grades verletzt. Die Kreuzner Landesstraße (L 33) ist wegen des Einsatzes im Bereich der Windischen Höhe für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Ausweichrouten führen über Villach oder den Kreuzberg.

Einsatzkräfte am 03.08.2013
23 Feuerwehren mit insgesamt rund 230 Einsatzkräften aus den Bezirken Hermagor, Villach-Land, Villach-Stadt, Spittal/Drau und Klagenfurt-Land sowie das Atemschutzfahrzeug des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes (KLFV)

Hubschrauber „Libelle“ des Bundesministeriums für Inneres
Bundesheer mit Agusta Bell 212
Österreichischer Bergrettungsdienst
Rotes Kreuz
Notarzthubschrauber RK 1
Polizei
Straßenmeistereien Feistritz/Drau und Hermagor

Gesamteinsatzleitung: Bezirkshauptmann Mag. Dr. Heinz Pansi und Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat (OBR) Ing. Rudolf Robin

Einsatzkräfte am 04.08.2013
27 Feuerwehren mit insgesamt rund 200 Einsatzkräften aus den Bezirken Hermagor, Villach-Land, Villach-Stadt, Spittal/Drau, Klagenfurt-Land und Bruck-Mürzzuschlag (Steiermark) sowie das Atemschutzfahrzeug des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes (KLFV)
Hubschrauber „Libelle“ des Bundesministeriums für Inneres (bis 10.30 Uhr)
Bundesheer mit Agusta Bell 212 und S-70 „Black Hawk“
Österreichischer Bergrettungsdienst
Rotes Kreuz
Polizei
Straßenmeistereien Feistritz/Drau und Hermagor

Gesamteinsatzleitung: Bezirkshauptmann Mag. Dr. Heinz Pansi und Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat (OBR) Ing. Rudolf Robin

Bilderserie Brandbekämpfung 5. August 2013

Einsatzkräfte am 06.08.2013
• 6 Feuerwehren aus der Gemeinde St. Stefan im Gailtal und 2 Feuerwehren (Hermagor und Görtschach) aus der Stadtgemeinde Hermagor – Pressegger See mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften

• Katastrophenhilfszug des KLFV (Klagenfurt Stadt/Land) mit 18 Fahrzeugen und 71 Einsatzkräften unter dem Kommando von BR Josef Matschnig
• Bundesheer mit rund 50 Soldaten (Pioniere und Gebirgsjäger) und einem Hubschrauber (Agusta Bell 212)
• Polizei
• Straßenmeistereien Feistritz/Drau und Hermagor
• Gesamteinsatzleitung: BH Hermagor, Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stv. HBI Albert Zankl und Gemeindefeuerwehrkommandant-Stv. OBI Karl Pfeifer

In den Mittagsstunden überzeugten sich Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Bezirkshauptmann Mag. Dr. Heinz Pansi, Militärkommandant Brigadier Walter Gitschtaler MSD, Landesfeuerwehrkommandant-Stv. LBD-Stv. RR Hugo Irrasch, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Rudolf Robin und Bürgermeister Hans Ferlitsch vor Ort vom Fortschritt der Löscharbeiten.

Bezirks-Feuerwehrkommando Hermagor

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