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Wien: Feuerwehr warnt vor Christbaumbränden nach Weihnachten

Rund 100 Mal rückt die Wiener Feuerwehr nach Weihnachten in Österreich aus. Vor allem Kerzen auf dem Christbaum erhöhen dieser Tage das Brandrisiko um ein Vielfaches. Dabei ließen sich viele Unfälle durch einfache Vorkehrungen verhindern.

Wer auf echte Kerzen nicht verzichten möchte, muss jetzt jeden Tag noch vorsichtiger sein: In beheizten Räumen trocknet das Reisig schnell aus, innerhalb von 20 Sekunden kann ein Christbaum in Vollbrand stehen, in eineinhalb Minuten mitunter die ganze Wohnung. Ähnlich gefährlich sind wegen der starken Hitzentwicklung auch die Stern-Spritzer.

Wer am Weihnachtsbaum Kerzen verwendet, sollte jedenfalls einen Mindestabstand von 50 Zentimeter zu Vorhängen oder anderen brennbaren Materialien sowie 20 Zentimeter zu Zweigen und Baumschmuck einhalten, rät das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Natürlich dürften brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Zudem sei es ratsam, abgebrannte Kerzen rechtzeitig auszutauschen.

Feuerlöscher im besten Fall in Griffweite
Die meisten Brände entstehen am Ende der Weihnachtszeit, wenn die Nadeln der Bäume bereits trocken sind. Ein mit Wasser gefüllter Christbaumständer verhindert das schnelle Austrocknen des Baumes.
Eine Löschdecke unter dem Baum, ein Schaumfeuerlöscher oder ein Kübel Wasser in Griffweite können im Falle des Falles Schlimmeres verhindern. Sollte der Christbaum, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Flammen stehen, gilt das Motto „Ruhe bewahren.“ Nach der Verständigung der Feuerwehr unter der Notfallnummer 122 sollte im Idealfall zuerst der Brand und danach die Glutnester mit Handfeuerlöscher bekämpft werden.
Um eine Rauchgasvergiftung zu vermeiden, wird das Löschen in Bodennähe empfohlen. Ist die Rauchentwicklung oder der Brand bereits zu stark fortgeschritten, sollte man beim Verlassen der Räumlichkeiten alle Türen schließen um ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

ORF Wien

Christbaumbrand-Demonstration (Video auf Youtube)

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