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D: Brandschutz im LK Weilheim-Schongau soll weiter in öffentlicher Hand sein

Weilheim-Schongau (Deutschland): Als „Leuchtturm der Selbstorganisation“ und der Übernahme von Verantwortung im Gemeinwesen bezeichnet Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern.

Allein im Landkreis Weilheim-Schongau seien es rund 3250 Feuerwehrdienstleistende in 57 Feuerwehren. Dass nun die EU versuche, die Verantwortlichkeit für den Brandschutz und die Hilfeleistungen von der kommunalen Basis auf eine höhere Ebene zu ziehen, führt seines Erachtens nach zwangsläufig zu einer Demotivation der in den Feuerwehren engagierten Menschen. „Allein daran werden und müssen solche Versuche scheitern“, meint Sobotta und ergänzt: „Wir sind der festen Überzeugung, dass Brandschutz und Rettungsdienst weiterhin Aufgaben der öffentlichen Hand bleiben müssen“, so Sobotta. „Wir bayrischen Feuerwehren bekennen uns zur basisnahen Lösung von Herausforderungen. Gerade Bayern ist dafür ein Paradebeispiel.“ Rund 27 ehrenamtliche Feuerwehrler gibt es in Bayern pro 1000 Einwohner – der bundesweite Durchschnitt liege bei 13, in Griechenland als EU-Beispiel komme auf 100 Menschen nur ein Feuerwehrler. „Diese Zahlen zeigen deutlich, was unser ehrenamtliches System in Bayern bedeutet“, erläutert Sobotta.

Im Kreis Weilheim-Schongau gebe es 3250 Feuerwehrdienstleistende in 57 Feuerwehren, und die Jugendfeuerwehren „sind unser großer Stolz, denn sie bieten auf ehrenamtlicher Basis eine unheimlich vielfältige, attraktive Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden an“. Mit über 50 000 Jugendlichen, davon ein Fünftel Mädchen, zählt die bayrische Jugendfeuerwehr zu den stärksten in Deutschland. Im Landkreis Weilheim-Schongau sind es 331. „Darauf können und dürfen wir alle stolz sein“, sagte Sobotta.

Merkur Online

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