Brand

Deutschland: Strohbrand forderte Großeinsatz der Feuerwehr in Velbert

Velbert (Deutschland): Zwei brennende Strohanhänger auf einem Bauernhof am Kalversiepen (Velbert-Langenberg) sorgten am Abend des 25. Oktober 2010 für einen Großeinsatz der Feuerwehr.

Die vollbeladenen Anhänger standen bei Ausbruch des Feuers nebeneinander in einer im Bau befindlichen Remise, bei der jedoch das Dach bis auf die Dachbalken noch fehlte. Schon vor Eintreffen der um 18.01 Uhr alarmierten Einsatzkräfte hatten Anwohner den kleineren der beiden Anhänger aus der Remise gezogen und erste, allerdings erfolglose Löschversuche unternommen. Der größere, dreiachsige Anhänger stand bereits im Vollbrand.

Da sich nur wenige Meter entfernt ein Stall befand, auf den die Flammen überzugreifen drohten, wurden als erste Maßnahme die rund 50 Kühe, die sich in dem Stall befanden, vorsichtshalber sofort ins Freie auf eine Weide getrieben. Außerdem wurden umgehend mehrere Rohre zur Brandbekämpfung und als Riegelstellung zum Schutz des Stalles vorgenommen.

Während das Feuer auf dem kleineren Anhänger schnell unter Kontrolle war, erforderten die Flammen auf dem größeren Anhänger einen massiven Löschangriff. Zusätzliche Nahrung fand das Feuer in den Reifen des Anhängers und in einer neben der Remise befindlichen Grasmiete. Eine Ausbreitung der Flammen und ein Übergreifen auf den Stall konnte die Wehr jedoch mit dem Einsatz eines B-Rohres und vier C-Rohren erfolgreich verhindern. Es dauerte allerdings fast zwei Stunden, bis der Brand, der immer wieder aus den gepreßten Strohballen aufflammte, unter Kontrolle war.

Löschwasser entnahmen die Einsatzkräfte dabei neben einem Hydranten auch einem nahen Teich. Außerdem wurden zur Wasserversorgung zusätzlich zwei Tanklöschfahrzeuge aus Neviges und Velbert-Mitte sowie der Schlauchwagen aus Neviges angefordert, die jedoch nicht mehr eingesetzt werden mußten. Im Zuge der Nachlöscharbeiten, die bis nach 22 Uhr andauerten, wurde das Stroh mit einem Bagger auseinander gezogen, um Glutnester besser bekämpfen zu können. Eine Löschgruppe blieb schließlich als Brandwache vor Ort.

Personen kamen bei dem Feuer, dessen Ursache bisher unbekannt ist, nicht zu Schaden. Unbekannt ist zur Zeit auch noch die Höhe des Sachschadens. Der Einsatz der Brandwache dauerte bis zum frühen Morgen.

Feuerwehr Velbert

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