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Deutschland: Feuerwehr löschte Brand – und fing Schlange ein

Duisburg (Deutschland): Doppelter Einsatz für die Feuerwehr: Ein Gasofen hat am Dienstag, 19. Oktober 2010, ein Duisburger Mehrfamilienhaus in Brand gesetzt. Die Flammen griffen auf die Fassade über. Auch eine während der Löscharbeiten ausgebüxte Würgeschlange konnten sie wieder einfangen.

Zuerst kam die Bekämpfung des Feuers – und dann kam ein nicht eingeplanter Akt der Schlangenbändigung: In einem Mehrfamilienhaus auf der Koloniestraße in Neudorf war am Dienstagabend gegen 20.25 Uhr ein Propangasofen in Brand geraten. Die Flammen griffen schnell auf die Fassade über und zerstörten einige Fenster, Jalousien und die auf der Terrasse stehenden Gartenmöbel. Der Sachschaden beträgt nach einer ersten Schätzung der Polizei rund 10 000 Euro. Der Verdacht auf Rauchgasvergiftung bei der 24-jährigen Mieterin, die über der in Brand geratenen Wohnung lebt, bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Die Feuerwehr war mit sieben Wagen und 18 Kräften ausgerückt und hatte den Brand schnell im Griff. Als der Einsatz eigentlich schon beendet schien, wurde plötzlich eine Schlange in der Wohnung entdeckt, die während der Löscharbeiten aus ihrem Terrarium entwischt sein musste. Wie es der Zufall wollte, ist der Fahrer des alarmierten Rettungswagens ein Reptilien-Experte. Nachdem mit dem Eigentümer geklärt war, dass es sich um eine ungiftige Würgeschlange handelt, ging er auf die Suche nach dem völlig verrußten Tier. Er fand es lebend vor. So waren Besitzer und Feuerwehr erleichtert.

Der Westen

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